Von den Thieren uͤberhaupt. 463
coſmus) ein ungeheurer Seeſtern ſeyn(Q)? Die Nachkommenduͤrften hierauf antworten koͤnnen.
Ein Theil Thiere, und vielleicht mehrere, als man bisherweiß, ſind ſehr electriſch. Pferde und Katzen funkeln von ſol-chem Feuer, wenn ſie im dunkeln gerieben werden. Noch wun-derbarer iſt der ſogenannte electriſche Aal(Gymnotus electri-cus), welcher mitten in einem die Electricitaͤt raubenden Mittel,wie das Waſſer iſt, dieſe Kraft in ſich erwecken, und gewaltigeStoͤſſe austheilen kann. Der Krampffiſch(Raja torpedo)welcher, wenn er beruͤhrt wird, eine ſchmerzliche Empfindung(h)erreget, hat ohne Zweifel dieſelbige Natur. Einige Thiere lie-gen die kaͤltere Jahrszeit uͤber gleichſam im Schlummer. InSchweden gehen die Baͤren, Dachſe, Stachelſchweine und Maul-wuͤrfe im October in ihre Winterquartire, und verlaſſen ſelbigenicht vor dem Maͤrz. Auf gleiche Art verhaͤlt es ſich mit denFledermaͤuſen, Murmelthieren(Mus marmota), und andern.Das Blut ſoll bey ihnen in den aͤuſſeren Theilen kreislaufen,und die Ausduͤnſtung ſo gehemmt ſeyn, daß ſie einen langen Hun-ger aushalten koͤnnen. 1
Einige Thiere ziehen jaͤhrlich weg. Die Waſſervoͤgel bege-ben ſich von den nordlichen Orten weg, vermuthlich aus Mangelan offenem Waſſer, andere aus Mangel an Inſecten oder ande-rer Nahrung, u. ſ. w. Die Reiſe wird laͤnger oder kuͤrzer, fruͤ-her oder ſpaͤter, nach Beduͤrfniß und Umſtaͤnden. Man weiß,daß einige in Schonen bleiben, andere in Deutſchland, ande-re gehen bis in Italien, und noch andere gar bis nach Egypten.Aber noch etwas beſonders iſt es, daß Maͤnnchen und Weibchennicht allezeit einander folgen. So iſt es mit den Buchfinken(Fringilla cœlebs). Das Weibchen ziehet nach den fudli-
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(g) Pontoppidan redet hievon. wie Maſten, groß.Es flieſſet auf groſſer Tiefe herauf,(*½) S. Herr Reaumur Abh. inund bey klarem Wetter ſtellet es blin⸗ Memoi. de l'Aead. a Paris 1714;
de Klippen vor, oder eine Inſel von Vergl. meine Rede vom Donner.einer Viertheil Meile mit Zacken, S. 102,