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George Wilh. Constantins von Wilcke monatliche Anleitung zur Beförderung einer ergiebigen Erziehung des Obstes : ein Buch für Landleute und Gärtner
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Kerrisanmieln. 23z

dem *); durch Verstutzen würde mau diesenZufluß, anstatt ihn zu befördern, ganz gewißauf eine nachteilige Weise hemmen und stören,auch, bey irgend annoch nachfolgender war«wer Herbstwitterung, den verkürzten Rankendurch dieses Verschneiden veranlassen, eineneue Spitze (die doch nicht reifholzig werdenkann) zu seiner unnützen Entkräftung auszu«treiben.

2. ELnsammlung der Obstkerne.

§)a in gegenwärtigem Monath auch schonetwas von gutem Bernobsie reift, und sichunken (wenn ich im October von der Baum-schule handle) zeigen wird, daß es rathsamsey, Kerne von edlen, zahmen Obstsortenzu stecken, so muß man darauf bedacht seyn,diese Kerne in Zeiten einzusammeln. Dieswacht sich, wenn man nach und nach das ObstSenießt, und die Kerne bey diesem jedesmali-gen Genusse aufhebt, von selbst. Nur sammleman niemals die Kerne von unreifen, son«dein lediglich von solchen Früchten ein, dieeine vollkommene Reifung erlangt haben.Was. die Aufbewahrung der Kerne bis zur

Zeit

Die Rankcnspitzs leistet hier eben die wichtigenDienste, welche bey den mit Früchten besezlenBaumzweigen das Leikreis leistet, s. davon oben,März 7.