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Erster Band.
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Buch I. §. 1.

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der bei älteren Schriftstellern vorkommenden Pflanzennamen undderen Deutung ausschmückte, wobei sogar die Bibel, die ho-merischen Gesänge, die indische Sakontala u. dgl. nichtübergangen wurden. Ich verkenne nicht das grosse Verdienst,das sich Sprengel, vorzüglich in den Arbeiten seines reiferen Al-ters, in seinen Commentaren zu Theophrastos und Dioskorides,um das so schwierige Verständniss alter Pflanzennamen erworben;blosse Verzeichnisse derselben, wie seine Geschichte der Botanikenthält, haben jedoch wenig Werth, und zu kritischen, auf sorg-fältige Vergleichung aller Zeugnisse gegründeten Untersuchungenüber die Bedeutung der einzelnen Namen fehlt es in Werken die-ser Art an Kaum. Füllt doch Olai Celsii hierobotanicon, dasHauptwerk über biblische Pflanzen, allein schon zwei doppelt sostarke Baude wie Sprengels ganze Geschichte der Botanik. 1 )

Wie aber alle Naturforschung, ja alle Wissenschaft überhaupt,so ist auch die Botanik aus dem Zusammenfluss zweier weit auseinander liegender Quellen abzuleiten: aus der zunächst rohen

1) Versuche (1er Art zur Erläuterung der Pllanzennamen einzelner spätervorkommender Schriftsteller werde ich bei diesen anzuführen nicht versäu-men. Hier nur, was ich später anzuzeigen kaum Gelegenheit finden dürfte :lio se nmül l er , E. E. K., biblische Naturgeschichte. Thl. 1, das .Mineral -und Pflanzenreich. Lpz. 1830 (bildet Band IV, Abtli. I, seines Handbuchsder biblischen Alterthumskunde). Eine gediegene Arbeit, die andre Bücherüber denselben Gegenstand ausser Celsius, auf den ich bei der arabischenLiteratur zurückkommen werde, entbehrlich macht. — Miguel, J. A. IV.,tentamen florae Homericae, of JBijdragen tot de keimis der Planten, die in de Gedich-ten van llomerus voorkommen. (in Tijdschrift voor Natuurlijke Geschiedenis : Tom. II.Stuck d.). Desselben homerische Elora . A. d. Holland, übersetzt von J. C.M. Laurent. Altona , 183G. 8.

Auch der Anführung folgender Schriften kann ich mich nicht enthalten.Sind sie gleich nichts weniger als botanisch ; so verdienten sie doch, wenneinmal die Geschichte der Botanik bis auf Homeros zurückgeführt werdensollte, vor andern benutzt zu werden. Müller, E., über sophokleische Na-turanschauung. Liegnitz , 1842, 4. (Gymnasialprogramm). — Humboldt, A. v.,Kosmos. Th. II, 1847. S. 6 ff. : Naturbeschreibung; Naturgefühl nach Verschie-denheit def Zeiten und Völkerstämme .— Pazschke, über homerische Naturanschauung .Stettin , 1848. 4. (Gymnasialprograinm).

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