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Erster Band.
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Buch I. Kap. 2. §. 16.

nicht eher, als bis sie gleich den schon getrennten LeibesfrüchtenNahrung einnehmen und das Werk einer solchen Seele verrichten;denn anfangs scheint alles der Art ein Pflanzenleben zu führen.

129. Da Einige sagen, (der Same) komme aus dem ganzenKörper, so müssen wir zunächst untersuchen, wie es sich damitverhält... . Aus diesen vier Gründen suchen sie es wahrscheinlichzu machen, dass der Same vom ganzen Körper ausgehe. Unter-sucht man aber genauer, so wird das Gegentheil einleuchtend....Und von den Pflanzen gilt dasselbe. Denn offenbar müsste auchbei ihnen der Same aus allen Theilen hervorgehen. Viele aberhaben manche Theile nicht, andere wurden ihnen vielleicht ge-nommen, und andere wachsen nach. Auch geht von den Früchtennichts ab, und doch entstehen auch diese in derselben Gestalt.

130. Ferner gebären einige Thiere nach einer einzigen Bei-wolinung viele (Junge), die Pflanzen aber sämmtlich; denn es istklar, dass sie in Folgen einer einzigen Anregung (y.ivtjaciog) alleFrüchte des Jahrs tragen. Wie wäre das möglich, wenn derSame aus der ganzen Pflanze käme? Denn nothwendig entstehtnur Eine Ausscheidung aus Einer Beiwohnung und Einer Wieder-trennung (? y.ctl /uiäg öicr/.QiutM g), welche im Uterus nicht weitergetheilt werden kann; denn die Absonderung erfolgt wie von einemneuen Gewächs oder Thier, nicht wie vom Samen. Auch tragendie von der Pflanze gemachten Stecklinge Samen, woraus folgt,dass sie schon vor dem Ablegen ihre Frucht aus ihrem eigenenVolumen trugen, und der Same nicht von der ganzen Pflanzeausjnng:.

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131. Die Ausscheidung des Samens erfolgt bei Allen wiedie jeder andern Secretion. Jede wird an ihren eigenen Platzgetrieben, nicht durch die Kraft der Luft oder einer andernzwingenden Ursache der Art,.... wie wenn jemand sagte, bei

129 ) I)e generat. animal. 7 , cap. 17 .— 18. pag. 721 — 722 a.

130 ) Ihid. 7 , cap. 18. pag. 723 6 .

131 ) Jbid. 7 , cap. 4. pag. 737 b. 738 a.