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Erster Band.
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Buch II. Ivap. 2. §. 20.

Fortpflanzung, und der letztem muss man nach der Naturder Samen den Voi'zug einräumen. Man merkt des VerfassersVerlegenheit, dass sich beim Getreide nicht auch wie beim Obstdie essbare Fruchthülle vom keimfähigen Samen trennen lässt.Am meisten aber setzen ihn die männlichen Diöcisten, die er zu-fällig kennt, wie die männliche Cypresse, die männliche Fahne, inVerlegenheit, dadurch dass sie zwar aus Samen entstehen, dochselbst keinen Samen tragen. Dergleichen kommt unter den Ge-treidearten nicht vor; dagegen findet sich hier, wenn es gegründetist, was behauptet wird, die Ausartung einer Art in eine andre,bei der also der Same die Art nicht fortpffanzt. Wie das mit derNatur des Samens zu reimen sei, spinnt sich allerdings etwas ver-worren noch durch das ganze folgende Kap. 5 hindurch. Dürfenwir uns wundern, dass ein Schriftsteller über Dinge, die seinemZeitalter völlig unklar sind, unklar spricht?

Kap. ß. Als einen sehr schwierigen Gegenstand betrachtetTheophrastos das doppelte Keimen gewisser Samen in zwei nacheinander folgenden Jahren; wenn es wahr sei, setzt er hinzu; dennEinige leugneten es, und sagten, die AVurzeln der vorjährigenPflanzen trieben aus, oder ein Theil der Samen bliebe einJahr über im Boden liegen. Aber auch darin findet er grosseSchwierigkeit.

Kap. 7 bis 11. Vergleichung der Halmfrüchte mitden Hülsenfrüchten in der Saatzeit, in der Keimung, in derzum Reifen erforderlichen Zeit, im schnellem oder langsamemWeichwerden beim Kochen, und der leichtern oder schwerem Ver-daulichkeit, in der verschiedenen Zeit und Dauer des Bliihens, inder grösseren oder geringem Neigung brandig zu werden oderandern Krankheiten zu erliegen. Sogar für die verschiedene Bil-dung des Embryos beider Pflanzengattungen , welche in der Ge-schichte der Pflanzen Buch VTII, Kap. 2 ausführlich beschriebenist, werden hier die Ursachen, oder vielmehr Naturzwecke unter-sucht. Unmittelbar hieran schliesst sich, Kap. 12 und 13, eineUntersuchung darüber, was die Samen beim Kochen leicht oder

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schwer weich werden lässt. Des Sesams, der Hirse und anderer