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Erster Band.
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Buch III. Ivap. 1. §. 26.

Alten und Neuen verhindert, und die doppelte Tradition Liber denersten oder zweiten Ptolemäer als eigentlichen Gründer vorzüglichbegünstigt, u. s. w.“

Ptolemäos Soter, wenn wir die Zeit seiner Satrapie mit-rechnen, hatte vierzig Jahr (bis 283 v. Chr.) geherrscht, sein SohnPhilad elplios herrschte, nachdem er bereits zwei Jahr lang dasRegiment mit seinem Vater getheilt, noch sechs und dreissig Jahrlang (bis 247 v. Chr.), in seinen Kriegen nur gegen Syrien undKyrene mit wechselndem Gewinn und Verlust, sonst im Ganzenglücklich, im Innern nur einmal beunruhigt durch keltische Söld-linge, die er selbst gegen Kyrene herbeigerufen, und deren er sichnicht ohne Xotli wieder entledigte. Der Handel stieg auf denGipfel seiner Bliithe, ägyptische Flotten beherrschten das Mittel-das schwarze und das rothe Meer, und gingen aus ersterem regel-mässig bis nach Madera, aus letztcrm bis Abyssinien Persien undOstindien; Karavanen trafen aus dem Innern Asiens und Afrikas in Alexandrien zusammen. Die Nachrichten der Alten über dieSchätze des Ptolemäos Philadelphos, die nächst dem Handel undder Kriegsbeute auch aus den Goldminen Oberägyptens flössen,und durch Bedrückungen aller Art zusammengeraflt wurden, gren-zen an’s Unglaubliche. Schwelgerei und Grausamkeit, zumal ge-gen Mitglieder der eigenen Familie, waren aber damals so an derTagsordnung, dass sie in den Augen der Zeitgenossen den Glanzseiner Regierung nicht verdunkelten. Ja der Wissenschaft solldie Erschöpfung der Gesundheit des Königs durch wollüstigeAusschweifungen sogar zu gute gekommen sein; so erzählt we-nigstens Strabon 1 ):

„Die Alten wussten bloss durch Vermuthung, die Spätemaus eigner Anschauung, dass der Nil durch Sommerregen an-schwelle, welche Ober-Aegypten, besonders die äussersten Gebirgs-gegenden begiessen, und dass, wenn der Regen aufhört, auchallmälig die Ueberschwemmung sich vermindert. Dies ward be-sonders denen klar, welche den arabischen Meerbusen bis zur

1) tStrabo X I IJ, caj ). 1. paj. 7H9. edil. Ca.sauboni.

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