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Erster Band.
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Buch III. Kap. 1. §. 26.

Kritik des Ilomeros ') und schrieb ägyptische Denkwürdigkeiten(l.i ofu’^ucu a) in vier und zwanzig Büchern, worin er unterandernseines Ahnherrn des Ptolemäos Philadelplios fünf berühmtesteBulerinnen, der übrigen zu geschweigen, verewigte 1 2 3 ), wie auchvon den seltenen Thiercn der königlichen Menagerie handelte :! ).Doch der Glanz der alexandrinischen Gelehrtenschule war dahin.

Von den folgenden Ptolemäern habe ich nichts mehr zu sa-gen. Mit dem dreizehnten und letzten, der noch als Knabe mitseiner altern Schwester Ivleopatra vermalt ward, ging das König-reich Aegypten im römischen Weltreich unter. Die grosse Biblio-thek, das heisst nicht das Gebäude, sondern die.. Bücher selbst,die man, vermuthlich um sie nach Rom zu schleppen, daraus ent-fernt hatte 4 ), waren kurz zuvor, als Julius Cäsar im Hafen vorAlexandrien seine eigene Flotte, um sie nicht in Feindes Handfallen zu lassen, verbrannte, durch Zufall ein Raub der Flammengeworden.

§• 27.

Das alexan dri ni s eh e Museum.

„Ein Theil des Schlosses (in Alexandrien ), sagt Strabon 5 ),ist auch das Museum mit einer Halle zum Lustwandeln, und einemOrt zum Sitzen, und einem grossen Gebäude, worin die am Mu-

1) fn dem homerischen Verse Ody.-ts. v. 72.

'-dntf'i df L.fiuioi’ig fiaXttxat Tov gdi ntltvouwollte er atov statt tov lesen, weil die Viole nicht gleichzeitig mit dem Ep-pich blühe. Athen , deipnon. di. cap. 19 pag. OL ( .

2) Athen , deipnots. XdJJ, cap. 5 pmj. Ö70 F.

3) Ibid XI cap. 20 pag. 03L B. In seiner Geschichte der Botanik I.S. 118 gedenkt auch Sprengel der Denkwürdigkeiten des Ptolenüios Pliys-kon : in seiner Geschichte der Medicin von der ersten bis zur letzten Auf-lage macht er daraus ein grosses Werk über die Naturgeschichteder Thiere, was endlich Hosenbaum in seinen Anmerkungen zur viertenAuflage I, S. Ü05 berichtigte.

4) Eine sehr wahrscheinliche Hypothese von Parthey S. 31 — 34 zurVereinigung der anscheinend sich wiedersprechenden alten Nachrichten.

3) Strab. X V1J, cap. 1, pag. 793 edit. Casauboni.