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Erster Band.
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Buch III. Kap. 2. §-31.

schrieben, darauf die Geographen, und setzen den einzigen wirk-lich botanischen Schriftsteller Nikolaos Damaskenos, da er an deräussersten Grenze des Zeitalters steht, auch an’s Ende der ganzenReihe. Doch wollen wir uns für jetzt nur mit den Griechen be-schäftigen. "Was sich von Spuren erwachender Pflanzenkunde beiden Römern bis zum Abschluss dieser Periode zeigt, wiewohlsich auch darin griechischer Einfluss nicht verkennen lässt, ver-sparen wir für das folgende Buch.

Zweites Kapitel.

Griechische Schriftsteller über Heil- und Nahrungsmittel.

§• 31.

Verlorene vor Nikandros .

Ich ordne sie, so weit es mir möglich ist, nach der Zeitfolge,will aber nicht verhehlen, dass die Bestimmung derselben bei denmeisten ausserordentlich schwankt. Diejenigen, deren Zeit ganzunbekannt ist, und nicht einmal mit voller Sicherheit in diesePeriode gebracht werden können, machen den Schluss.

Diagoras lebte vor Erasistratos, von dem ich gleich nachihm sprechen werde; denn dieser berief sich auf jenen *)> undbezeugt, er hätte den Gebrauch des Mohnsaftes bei Ohren- undAugenleiden verworfen. Aus früherer Zeit wird seiner nicht ge-dacht, daher er vermuthlich auch nicht bis in die vorige Periodehinaufreicht. Denn der Diagoras Melios, der schon bei Aristo-phanes vorkommt, und der nach Suidas (der zwei verschiedeneArtikel über ihn enthält) um das Jahr 466 v. Ohr. blühete, warPhilosoph und Liederdichter; der unsrige unzweifelhaft Arzt, wiePlinius 1 2 ) mehrmals ausdrücklich bezeugt. Ilarduin 3 ) versichert,

1) Bei Dioskorides 1 V, cap. 65.

2) Plin. in auctor. catal. ad. Ubb. XII, Xlll, XX, XXI, XXX T’7.

3) Iiar du in in indic. auctor. in seiner Ausgabe des Plinius, Edit. 11, tom1, pay. 57.

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