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Buch III. Ivap. 1. §. 30.
hafte Mittel ein erhöhetes Zeugungsvermögen Reichthum AnsehenMacht Einsicht Weissagung oder die Mittel Andern ins Geheimzu schaden, gewähren. Physisch, natürlich, nannte man der-gleichen angebliche Wirkungen, die wir übernatürliche nennenwürden; so heissen z. B. physische Heilmittel nicht die ge-wöhnlichen, sondern die zauberhaften, die Besprechungen, Amu-lete u. dergl., und auch darüber gab es eine reiche Literatur. Ansie schloss sicli die Literatur über Gifte und Ge ge n gif t e, inder sich besonders Könige auszeichneten, die leichter als AndereGelegenheit fanden mit Giften und Gegengiften, sei es an Ver-brechern, Widersachern, gefährlichen oder sonst missliebigeu Per-sonen, zu experimentiren.
Hier lag wieder ein Grund zu Fälschungen. Weil der Pro-phet bei den Seinigen am wenigsten gilt, suchte man den wider-sinnigen Erzeugnissen des Aberglaubens oder der Speculation aufden Aberglauben durch Vorgesetzte alt-ehrwürdige Namen Eingangzu verschaffen, und wählte natürlich am liebsten die Namen solcherMänner, die ohnehin schon im Ruf geheimer Weisheit standen,wie Demokritos, Pythagoras, Orpheus, Osthanes, oder gar HermesTrismegistos . Und .Schriften dieser Art bilden wieder einenstarken Zweig der Literatur, der, je länger, desto mehr anwuchsund sich selbst an Absurdität und Frechheit zu iiberbieten suchte.Grade hiervon hat sich ziemlich viel erhalten, und seine ver-lockende umnebelnde Kraft zu unserer Beschämung bis auf denheutigen Tag bewahrt.
Belege zu vorstehenden Bemerkungen werden uns die ein-zelnen Schriftsteller, die wir jetzt durchgehen wollen, in Mengedarbieten. A\ er deren mehrere für die letzte Bemerkung wünscht,lese Lob eck’s schon öfter genannten Aglao phamos, der derHydra antiken Aberglaubens und modern frömmelnder Liebäugeleimit demselben zwar manche W unde geschlagen, ihr manchen Kopfzertreten hat, doch nicht den letzten.
Wir lassen jetzt die Schriftsteller folgen, welche, sei es alsAerzte Naturforscher Magiker oder als Giftmischer über Heil-und Nahrungsmittel, dann die, welche über den Landbau ge-