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Erster Band.
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Buch III. Kap. 2. §. 33.

wären ihm einige Fragmente griechischer Schriftsteller in die Händegefallen; daraus wolle er, was Krateuas vom Asarum geschrieben,mittheilen. Und an einer der folgenden Stellen heisst es: „wieman ersehen kann aus den wenigen Fragmenten des Krateuas, dieich besitze (che io mi ho).“ Das ist alles, was er selbst übersein Manuscript mittheilt. Genauer unterrichtet scheint Sprengel')zu sein, indem er sagt: „Sein (des Krateuas) Werk icc yiZninfiot'-utvct (richtiger rct ytlot nur/.tt ), wovon die Handschrift auf derMarcus-Bibliothek in Venedig von Anguillara benutzt, von Weigelabgeschrieben und mir gefällig in einzelnen Proben mitgetheiltworden, enthält bloss Namen der Pflanzen und Angaben ihresNutzens.“ Dagegen, wie bestimmt auch die Angaben lauten, liesssich manches erinnern. Woher wusste denn Sprengel, dass An-guillara die Handschrift der Marcus-Bibliothek benutzt hätte? Erselbst sagt nichts davon, und andere Quellen werden nicht nach-gewiesen. Und enthielt die weigelsche Abschrift wirklich blossNamen der Pflanzen und Angabe ihres Nutzens, so konnte sieschon deshalb nicht von Anguillara’s Handschrift genommen sein;denn darin kamen beschreibende Züge vor, die er selbst uns mit-theilt. Nur daran konnte niemand zweifeln, dass sich in derMarcus-Bibliothek eine angebliche Handschrift des Krateuas be-fände, und dass Weigel Abschrift davon genommen. Doch nicht

gäbe in 4. und ohne die Abbildungen, aber doch von demselben Jahr undVerleger, geben an Seguier und Haller. Sprengel verdankte sein Exemplardieses iiusserst seltenen Buchs seinem Freunde Giro Pollini (Geach. d. Bot. 1,S. 29d), ich das meinige meinem Freunde Professor Dr. di Visiani in Padua .Luigi ist die gewöhnliche Abkürzung von Aloysius, wiewohl es auch fürLudewig vorkommt. Aber Anguillara wird von lateinischen Schriftstellernseiner Zeit, z. B. von Konrad Gesner , beiden Bauhins u. a. stets Aloysiusgenannt, in einem italiänischen Schreiben seines grossen Widersachers Mattioli(bei liroboschi tom. VII, parle II, pag. 12 edil. Romanae) Aluigi, in Aldrovandi’s Antwort Luisi.

1) Sprengel Gesch. d. Botanik I , S. 104, und ebenso Gesch. d. Medicin,4 te Aufl. S. Ö93. In der laten Auß. S. 424 hiess es, die Handschrift würdezu Rom in der kantakuzenischen Bibliothek aufbewahrt. Ich wüsste nicht,dass dieselbe je von Konstantinopel nach Rom gelangt wäre.