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Erster Band.
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Bucli III. Kap. 2. §. 34.

genannt, und sei strauchartig, mit rothen Zweigen; die zweiteheisse Myrtites (die myrtenartige) oder Karyites (die nussartige);die dritte (ich supplire dies Wort nach Dioskorides) wachse amMeere, und werde auch Thymalis genannt. Untersuchen wir aber,wie das ganze Scholion ursprünglich gelautet zu haben scheint,so bleibt fiirMikton nur übrig, er habe von der Thymalis gesagt,sie bestehe aus drei Arten, und die genauere Unterscheidung der-selben fällt dem Krateuas allein zu 1 ). Auch der Name Miktonschwankt, zwar nicht beim Seholiasten des Nikandros, desto mehraber in der angeführten Stelle des Plinius und seinem Schrift-stellerverzeichniss im ersten Buch. Verschiedene Handschriftenund ältere Ausgaben lesen Miction (woraus Salmasius 2 ) Mik-kion machte), Myccon, Mycon und an einer andern Stelle 3 ),die Harduin hierher ziehen zu müssen erlaubt, sogar Pi c ton. Jaan einer dritten Stelle 4 ) nennt Plinius einen Marcion Smyr-näus, der von den einfachen Wirkungen (de simplicibuseffectibus) geschrieben. Auch aus diesem glaubt Ilarduin 5 ) einenMicton Smyrnäus machen zu müssen. Das findet Fabricius 6 ;

1) Schneider, der das Scholion buchstäblich nach der göttinger Hand-schrift abdrucken liess, und pag. 200 die Lesart der älteren Ausgaben liefert,sucht nur Einzelnes zu verbessern, und will für die Richtigkeit des Ganzennicht einstehen. Mir scheint die völlige Wiederherstellung aus den beiderleiLesarten und den Parallelstellen des Plinius (XVJ11, cap. 16 sect. 46) undDioskorides (IV, cap. 162) nicht schwierig. Ich lese das ganze, so weit eshierher gehört, so: ' AuyO.oyos (nach Plinius ) tv im nigl xviiaov tfvroy ipr\oivMifO.tuov tlvai rofff Og(upaaiv\, or nlgOos yctlaxtog noai. 6 di MIximv Iv uö(uCotouixm Tilgt UvuaXidog tfrjOt xgla ilvai ltdg. Egaxivag di xaXiiaOai rö uivngiätou agtsev, ino xivtöv di xoißiov. llvat di Oapviaxav iyovxtt gitßdovg (gv&gag.rö di dtvxigov pvgxixgv xaXiialXat ri xaginigv. — rö di xgixov — (diese Wortesind nach Dioskorides nothwendig eiuzuschalten) tpviaOat piv nagte OaXäaag,xaXiio&tu, dt vno n vmv OvpaXfda.

2) Salmas. de homonymis hyles iatricae, prolegomen. pag. 11 unten.

3) Plin. hist. nal. XXIX, cap. 6 sect. 39.

4) Ejus dem XXVIII, cap. 4 sect. 7.

5) In seiner Folioausgabe des Plinius I, pag. 62. In den Text wagteer die Conjectur doch nicht aufzunehmen.

ti) pabric, bibl. graec. XIII, pag. 338,