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Erster Band.
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Buch ITI. Kap. 2. §. 34.

bedenklich, trägt aber gar kein Bedenken, den Micon, von wel-chem Celsus 1 ) zwei sogenannte Malagmata anführt, mit demMicton des Plinius zu indentificiren. Mit welchem Recht, darüberbelehrt er uns selbst, wenn er bald darauf 2 ) von Nikon, demVerfasser eines Werks über Gefräss igk ei t, welches Cicero 3 )mit Vergnügen las, spricht und hinzufügt: ,,Diesen oder einenandern dieses Namens citirt Cornelius Celsus lib. V, cap. 18, wie-wohl Einige hier Micon lesen.“

Eben so wenig wissen wir von Dalion dem Ilerbarier,der den Anis gegen verschiedene Krankheiten empfahl, wie unsPlinius 4 ) sagt. Sollte er wirklich derselbe sein, der gleichfallsnach Plinius 5 ) den Nil zuerst bis weit über Meroe hinaufgefahren?Harduin 6 7 ) vermuthet es, Eabricius 1 ) setzt es als gewiss voraus,ich finde das Gegentheil mehr als wahrscheinlich. Denn wozudas eine mal die Bezeichnung Herbarius, das andere mal nicht,wenn nicht eben zwei Männer desselben Namens unterschiedenwerden sollten? "Warum dieser Zusatz da, wo er sich fast vonselbst verstand, da nicht, wo er prägnanter erschienen wäre? Ehermöchte ich vermuthen, der Dämon, der gleichfalls bei Plinius 8 )von einem \\ undervolke in Aethiopien erzählt, wäre eins mit demReisenden Dalion. Und das vorausgesetzt, könnte der abermalsbei Plinius 9 ) vorkommende Damion, der "Wunden mit Zwiebelnheilte, wohl der Ilerbarier Dalion sein. Doch auch mit diesenVermuthungen kommen wir um nichts weiter.

1) Celsi de medicina V, cap. IS.

2) Fabric. bibl. graec. XIII, pag. 350.

3) Ciceronis ad dirersos VTJ, episl. 20.

i) PI in. hist. nat. XX, cap. 17 sect. 73.

5) Ejusdem VI, cap. 29 sect. 25.

6) Harduin l. c. pag. 57.

7) Fabric. I. c. pag. 1.31.

8) Ejusdem VII, cap. 2 sect. 2 §. 17 edit. Sillig.

9) Ejusdem XX, cap. .9 sect. 40. Bei Plinius Valerianus. bei demdieselbe Stelle III, cap. 20 vorkommt, stellt Dämon.