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Erster Band.
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Buch II. Kap. 2. §. 34.

wohnlicher Synonyme von Pflanzen Thieren Lebensmitteln heiligenGeriithschaften und andern Dingen. Beide scheinen also die Rhi-zotomie nicht als Botaniker oder Aerzte, sondern als Grammatikerbehandelt zu haben.

Anakreon sagte in seinem Werk ireoi örlmnur/Mv, dasIlipposelinon würde von Einigen auch Smyrneion und Kopseiongenannt, wie der Scholiast zum Nikandros *) aus ganz ungewisserZeit angiebt.

Zum Schluss dieses Verzeichnisses noch eine Stelle aus Hal-lers botanischer Bibliothek 1 2 ), die vollständig also lautet: „ Aga-tharchides hat von der Natur und den Kräften derPflanzen, vorzüglich vom Ilelleborus geschrieben, nichtnach dem besten Zeugniss der Briefe, die den Cataneern zuge-schrieben werden.“ ■— Kein Citat machte mir jemals mehr Müheals dieses; alles eigene Suchen, alle Nachfragen bei HistorikernPhilologen und Bibliologen blieben fruchtlos, bis mich endlich einglücklicher Zufall zurechtwies. Haller spricht von den dem Dio-doros Sikeliotes untergeschobenen Briefen, welche Pietro Carrera in seiner Memorie historiche della cittä di Catania, 1639, italienisch,und Fabricius in seiner Bibliotheea graeca vol. XIV, pag. 227—270lateinisch abdrucken Hess. Darin 3 ) erzählt der unbekannte, jeden-falls sehr junge Verfasser folgende Anekdote: „ A gat h a rchi desschreibt in seinem kleinen Aufsatz von der Natur der Pflan-zen und ihren Kräften, da wo er vom Helleborus handelt:als die Kataneer den Arthcmios zu ihrem Feldherrn erwählt hatten,einen Mann von kleiner Statur und hässlichem Gesicht, doch ge-ziert mit trefflichen Eigenschaften, tapfer und im Kriegswesen er-fahren: wäre ihnen diese Wahl als eine verfehlte zum Vorwurfgemacht von Agathokles , einem ehrsüchtigen Manne, der selbstnach jener Würde und der Regierung gestrebt hätte. Zum Zei-

1) Schol. ad JY icandri theriac. vers. 596.

2) Haller bibl . bot. 7, pay. 44.

3) Bei Fabricius l. c. pag. 269.