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Erster Band.
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Buch III. Kap. 3. §.37.

des Nikandros *) Kolos, bei Theophylaktos Simokatta 2 3 ) Ivol osund des Yulkanius Ausgabe Hess den Namen ganz aus; beiStephanos Byzantios :l ) Belos, und bei Galenos 4 ) bat selbstnoch die neueste Ausgabe gar Oros 5 ), woraus bei seinem Ab-schreiber Aetios 6 7 ) IIo ros geworden sein mag. Nur bei Suidas 1 )schützte die alphabetische Ordnung den Namen Bolos ( lii'ihx ;)vor Entstellung.

Dagegen bereitete uns Suidas eine andere Schwierigkeit: ermachte aus dem einen Bolos zwei. Die beiden Artikel seines"Wörterbuchs lauten so:

„Bolos der D ein o kr i te e r, der Philosoph. (Sein Werk:)Geschichte und Kunst der Medicin ; enthält physische (d. h. über-natürliche, magische) Heilungen durch gewisse Heilmittel derNatur.“

„Bolos der Mendesier, der Pythagoreer. (SeineWerkesind:) über den Nutzen historischer Lectüre; über Wunderdinge(.itni xhtiiuaaiijr)-, physische (d. h. wieder magische) Heilkräfte,sie handeln 8 ) von Sympathien und Antipathien der Steine (oder:

1) Scho!, ad Xicandri theriac. vers. 7(i4.

2) rheophyl. Simocatt. dialog. }>ay. 27 edit /joi.ssonade y et not. pag. 213,

3) Stephan. Byzant. sub voce (apvyftog.

4) Galen, oper. ed. Kühn vol. A /L, pag, 144.

5) Auch den Namen Kubolus oder nach anderer Lesart Creobolusbei 1 arro 1, cap. 1 sect. 0 wollte Heines ins 1 <ir. lect. pag. 122 und nachihm Fabriciu s Bibi, graee. I, pag. 4.03 in Bolus verwandeln. Allein hiersteht der Name im alphabetischen Verzeichniss der agronomischen Schrift-steller von unbekannter Herkunft. In demselben Verzeichniss bei Columella1, cap. 1 sect. 11 schwankt die Lesart zwischen Eubulus und Cleobulus.Beides wäre also zu ändern, die alphabetische Folge würde zerstört, undwenigstens Columella wusste recht gut, dass Bolus ein Mendesier war.

6) Aetii tetrabibl. IV, sermo 111, cap. 23.

7) Suidas edit. Bernhardy I, pars 1, pag. 103 Orat. 1031.

8) Küster schlägt vor, f ytt <fi in tu de zu verwandeln und ntnl voreinzuschalten. Dann würden aus einem Werke drei: „physische

Heilkräfte; ferner aber von den Antipathien und Sympathien;von den Steinen, u. s. w.“ Letzteres hat viel für sich, allein das ferner