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Buch III. Kap. 5. §. 40.
giftiger Pflanzen finden; in der Wissenschaft, meine ich, konnteihnen kein anderer Rang zukommen, als den Tagebüchern jedesandern Giftmischers. Was sich davon aus des Lenäos Ueber-setzung erhalten, werde ich bei der Geschichte der Römer, beider ich nochmals von Lenäos sprechen muss, angeben.
Die Literargeschichte jener Zeit darf Männer wie diesen Mithri-dates, den halb wahnsinnigen Attalos und die zuvor genanntenelenden Magiker nicht übergehen. Nicht allein wirkliches Verdienstabzuwägen und an sich und in seinen Wirkungen anzuerkennen,auch was jemals dafür galt, anzumerken, die wechselnden Richtun-gen der öffentlichen Meinung zu verfolgen, und selbst hemmenderMomente zu gedenken, ist ihr Beruf.
Fünftes Kapitel.
Die griechischen Georgiker des alexandrinisdien Zeitalters.
§. 40.
Statistik derselben.
Aus einer finstern, doch reichbevölkerten treten wir jetzt ineine hellere, aber einsamere Gegend. Erhalten hat sich von denzahlreichen hierher gehörigen Schriftstellern keiner, und sogar derNachrichten über sie sind wenige. Vergebens sucht man nachAuszügen aus ihren Werken in der Sammlung, die IvassianosBassos in den Jahren 912 bis 919 n. Chr. unter dem TitelGeoponika anfertigte, indem er fast jedem Bruchstück denNamen des wahren oder vermeinten Verfassers hinzufügte. Ab-gesehen von älteren berühmten Namen, wie z. B. dem des Zoroa-ster, des Demokritos')> unter denen unbekannte Schriftstellereiner ungewissen Zeit ihre Sudeleien zu Markt brachten, finde ichin den Geoponiken nur vier höchstens fünf Namen, die sicher indie Zeit, bei der wir stehen, gehören: den Aratos, den bekannten
1) Vergl. S. 10, 10 , 277.Meyer, Gesch. d. Botanik. I.
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