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Erster Band.
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Buch III. Kap. 5. §. 40.

Charesteus Atheniensis lesen wir bei Columella „Chrestus Sohndes Euphron, nicht wie Viele meinen der aus Amphipolis , dergleichfalls für einen guten Landmann gehalten wird, sondern derauf attischem Boden geboren.“ Bei Nr. 22 ist an die Stelle desausgelassenen Diophanes Nicäensis der Bithynier und Epitomatordes Mtigon cingeschoben, und eben so bei Plinius . Hier be-richtigten die Nachfolger vielleicht ihren gelehrten Vorgänger.Denn die bekannteste unter den vielen Städten namens Nikäa(Stephanos Byzantinos unterscheidet deren acht „und einige an-dere“) lag in Bithynien. Aus Nr. 41. Eubolus macht Columella ,wenn die Lesart richtig ist, Cleobulus (woraus Reinesius Bolusmachen wollte, was der alphabetischen Anordnung widerspricht).Nr. 43 Mnaseas ist aus der Reihe der Schriftsteller unbekannterin die bekannter Herkunft versetzt und als Milesier aufgeführt.Endlich ganz ausgelassen sind die Nummern

n o

10. Apollonius Lemnius , 20. Menander Ilerakleotes.

11. Aristophanes Mallotes, 30. Nicesius Maronites,

17. Bion Soleus , 31. Pythion Rhodius,

und 49 der Dichter Menekrates.

Bei des Plinius Liste müssen wir die Folge der Namenwieder ins Auge fassen. Sie zerfällt nur in fünf Abtheilungen. Dieerste umfasst die Philosophen und Könige nebst dem DichterIlesiodus. Der andere Dichter Menekrates fehlt auch hier, und

bei Columella unmittelbar vorher, und kann daher beim Abschreiben leichtan Unrechter Stelle wiederholt sein. War das entscheidende Hort reges ein-mal beim Abschreiben ausgefallen, so konnte sicuti leicht in Siculi übergeben,und dann musste aus dem Kappadokier Archelaos freilich ein zweiter Sici-lianer gemacht werden. Der Name Hieron erinnerte an Epiclwirmus, so er-klärt sich alles, und nichts hindert uns mehr, den Namen Ilieron mit Har-duin und Bayle auf den zweiten dieses Namens zu beziehen, von dem sichweit eher als von dem ersten vermuthen lässt, dass er in seinem hohen Alternoch Schriftsteller geworden sei. Nur etwas Verwegenheit gehört dazu, sogewaltsamen Aenderungen, was sich auch dafür sagen lässt, recht zu ver-trauen. Auch darf ich den Epicharmns Siculus , qui pecudum medicinas diliyen-tissime conscripsit , bei Columella TV/, cap. sect. 6 nicht verschweigen.

1) PI in. hist. nat. I, elench. libri XV1I1.