Buch III. Kap. 5. §. 42.
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des Bodens lasse sich theils nach seiner eigenen Beschaffenheit,theils nacli dem, was darauf wild wächst, beurtheilen. Ziemlichviel und manches Bessere von ihm, besonders über die Weinzucht,hat sich in den Geoponiken erhalten, doch auch manches Fabel-hafte, wie z. B. das ganze Kapitel vom Pfropfen und Oculiren derverschiedenartigsten Bäume auf einander (X, cap. 76). Verstän-diger sind seine Vorschriften über Birnbaumzucht (X, cap. 23).Eigentlich Botanisches ist kaum darunter, und nichts der AusZeichnung werth.
Von Trallianus endlich hat sich nichts erhalten.
§. 42.
Andere Georgiker.
Bei den übrigen Georgikern des Varro kann ich mich kürzerfassen, die meisten sogar, weil sich mit einiger Sicherheit gar nichtsvon ihnen sagen lässt, ganz übergehen. Ich ordne sie, wie Varroselbst alphabetisch, und schalte nur den Archelaos und Paxamos,die er nicht nennt, ein. Ueber Androtion, den schon Theophrastoskennt, sprach ich jedoch bereits im ersten Buch, und der Georgikades Königs Attalos und der Monographien des Amphilochos undMoschion erwähnte ich auch bereits.
Archelaos ist unstreitig der König von Kappadokien ,den Antonius im Jahr 36 v. Chr. einsetzte, und der im 53. Jahrseiner Regierung, im Jahr 17 n. Chr., von Tiberius nach Rom gelockt, dort seinen Tod fand. Varro (f 27 v. Chr.) kannte ihnnoch nicht, ob Columella ihn kannte, ist, wie wir sahen, zweifel-haft; Plinius nennt ihn unter den Georgikern bloss den König,aber bei Gelegenheit des indischen Bernsteins nennt er ihn be-stimmter den kappadokischen König 1 2 ). Erhalten hat sich sonstnichts von ihm.
Aristandros AthenäoS erzählte nach Plinius -) unterandern,dass sich zu Laodikea bei des Xerxes Ankunft eine Platane in
1) Plin. XXXVj 11, cap. 3 sect. 11 zu Ende.
2) Ibid . A VII, cap. 25 sect. 33.
Meyer, Gesch. d. Botanik. I.
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