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Erster Band.
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Buch III. Kap. 5. §. 41.

mähen, die Schäfte spalten und am vierten Tage in die Sonnelegen; nachdem sie so getrocknet, Bündel davon machen. Der-selbe sagt, was wir unter den Sumpfpflanzen Pfeilkraut nennen(quam inter ulvas sagittam appelamus), werde von den GriechenPistana genannt. Diese müsse von Mitte Mai bis Anfang Octo-ber entrindet und bei gelinder Sonne getrocknet werden. Derselbeschreibt vor, den zweiten Schwerdtel (gladiolum alterum), den manCypiron (■/.vnttQOv?) nennt, und auch den im Sumpf wachsendenden ganzen Juli über an der Wurzel zu schneiden, am drittenTage an der Sonne zu trocknen, bis er weiss wird, täglich vorSonnenuntergang aber unter Dach zu bringen, weil der Nachtthauden geschnittenen Sumpfpflanzen schade. Aehnliche Vorschriftengiebt er über die Binse, die er Mariscon nennt, zum Flechten vonMatten; sie solle im Juni bis Mitte Juli genommen, und so ge-trocknet werden, wie wir bei der Ulva an seinem Ort gesagt ha-ben. Eine andere Binsenart unterscheidet er, die am Meere wächstund von den Griechen, wie ich finde, Oxyschünus genannt wird(Juncus acutus).“ Das nun Folgende über den Unterschied derJuncusarten scheint nicht mehr aus Magon genommen zu sein.Zum Verständniss des Vorstehenden muss man wissen, dass dienordafrikanischen Nomaden (die Numidier) ihre Zelte aus Aspho-delosstengeln flochten; daher ein Stamm jener Nomaden von Dio-doros Sikeliotes') und Polybios 1 2 ) sogar die Asphodeloden ge-nannt werden.

Aus Dionysios griechischer Uebersetzung habe ich nichtsBotanisches anzuführen. Ich bemerke nur, dass Columella öfterMago und Dionysius citirt, und dass die Stellen, zu denen Pli-nius einfach den Namen Dionysius anführt, sännntlich zweifelhaftsind, da er mehrere Schriftsteller des Namens benutzt, darunterauch den Rhizotomen Dionysius, von dessen Pflanzen-abbildungen schon die Rede war.

Diophanes lehrte nach Varro (I, cap. 9 sect. 7), die Güte

1 ) Dioctor. Sic. XX, cap. 57.

2 ) Polyb . Xl\\ cap. 1.