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Buch III. Kap. 5. §. 42.
Der Ivoch der Deipnosophisten bei Athenäos l 2 ), als er sich desauf die Tafel kommenden an der einen Seite gebratenen, an derandern gesottenen, ganz gefüllten und scheinbar doch nicht auf-geschnittenen Schweins, als seines Meisterstücks rühmt, nennt denPaxamos seinen Schriftsteller. Dalechamp meint, weil er seinLandsmann, ich denke, weil er sein Kunstgenosse war. Denn Ju-lius Pollux ^) zählt ihn zu den Schriftstellern über die Kochkunst,von denen er ein langes Verzeichniss giebt; und nach Suidas 3 )schrieb er: von der Kochkunst in alphabetischer Ordnung, Böo-tika zwei Bücher, Dodekatechnon (ein obscönes Buch), von derFärberei zwei Bücher, von der Landwirthschaft zwei Bü-cher. Dass ihm Julius Pollux unter den sieben vornehmstenSchriftstellern über die Kochkunst (die übrigen hatten sie vielleichtnur beiläufig besprochen) die vorletzte Stelle giebt; dass ihn Varro noch nicht gekannt zu haben scheint; dass der Sammler der Geo-ponika, der fast nur jüngere Schriftsteller benutzte, ihn noch vorAugen hatte, und Auszüge aus ihm lieferte, die wir gleich näherbetrachten wollen: das alles deutet auf eine Zeit ganz kurz vorColumella , auf die unterste Grenze der Zeit, mit der wir uns be-schäftigen. Haller 4 5 6 ) hält zwar den Paxamos der Geoponikafür einen weit jüngeren Schriftsteller, weil er den Nestor ci-tire 3 ), von dem ich in meinem siebten Buch zu sprechen gedenke.Indess hat Nielas in seinen Anmerkungen zu Neednam’s Prolego-mena vor seiner Ausgabe der Geoponika °) gezeigt, dass die Schrift-steller, die fast vor jedem Kapitel der Geoponika genannt werden,keineswegs immer als Verfasser der ganzen Kapitel zu betrachtensind. Und so citirt auch Paxamos nicht den Nestor, sondern die-ser spricht nur gegen das Ende des Kapitels, zu dessen Anfangjener sprach.