Buch IV. §. 48.
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Ofen locken, geschweige denn ein Haus bauen, der Staat regierenoder Völker unterjochen. Und an sich betrachtet, was kann siewerden ohne Naturphilosophie, die in Rom niemals Eingang fand,als höchstens ein Conglomerat abgerissener Wahrnehmungen?
Erwarten wir daher, statt des fröhlichen Aufschwunges derBotanik in Griechenland, hier zu Rom nur einzelne Anklänge,und zwar meist unverkennbar an griechische Weisen, seltener, wiees scheint, nationalen Ursprungs; eingestreuetc Bemerkungen überPflanzennatur oder einzelne Pflanzen zum Zweck vortheilhaftererBenutzung, sehr selten als Andeutung eines geahneten tieferenZusammenhanges der Erscheinungen. Manches der Art werdenuns die Landwirthe, fast noch mein - der Architekt Vitruvius , daswenigste die Aerzte darbieten, welche die Ileilmittellehre nochmehr als anderes vernachlässigten.
Unter den zahlreichen lland- und Lehrbüchern römischerLiterargeschichte nenne ich nur diejenigen, die ich vor andernbenutzte, um sie nicht Seite für Seite vollständig citiren zu müssen:
Joh. Nicol. Funccii Marburgensis de virili aetate latinaelinguae tractatus (Pars I). Marburgi Cattorum 1727. Pars n,Ibidem 1730. 4. — Als Materialien-Sammlung zu den Biogra-phien der Schriftsteller noch immer sehr brauchbar. — Die dreivorhergegangenen Tractatus de origine, de pueritia, de adoles-centia latinae linguae, behandeln Zeiträume, die für unsernZweck wenig oder nichts darbieten.
Jo. Alb. Fabricii bibliotheca latina, nunc melius delectarectius digesta et aucta diligentia Jo. Aug. Ernesti . Tom.1 — III. Lipsiae 1773 — 74. 8. — „In der That hat sichErnesti Weglassungen und Zusammenziehungen erlaubt, welchedurch seine Vermehrungen nicht ersetzt werden. Audi ist dasBuch sehr incorrect gedruckt, und es fehlen die Register.“(Ebert, in s. bibliogr. Lexikon). Alles wahr, und doch brauch-barer als die fünfte und letzte Originalausgabe, worin Nach-träge und Verbesserungen nicht gehörigen Orts aufgenommen,sondern in zwei starken Supplementbänden nachgeschleppt sind.Wichtig sind besonders für Chronologie die von Fabricius selbstMeyer, Gesell, d. Botanik. I. 22