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Erster Band.
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Bucli IV. Kap. 1. §. 52.

Erfahrung noch ganz besonders seine Eleganz und Beredtsamkeit.Er war es also, der das der ganzen römischen Literatur so wesent-liche rhetorische Element, das bei Cato, wie uns der Augenscheinlehrt, bei den beiden Saserna, wie wir aus Columella abnehmenkönnen, noch fehlte, auch in diesen Zweig der Literatur einführte,und dadurch ohne Zweifel seinen Mitbürgern aufs wirksamsteempfahl.

W as Varro aus seiner Schrift entlehnte, was er ihm nur inden Mund legte, ist schwer, meist unmöglich zu unterscheiden,(ienauer belehrt uns Columella über einen Theil seiner Meinuntren.Ich hebe folgendes aus. Mago’s Vorschriften fand er nicht im-mer anwendbar, erklärte das aber aus der Verschiedenheit desitaliänischen und afrikanischen Klima’s und Bodens '). Wie desWeibes Fruchtbarkeit mit dem Alter abnimmt, so, meinte er, auchdie der Mutter Aller, der Erde, worüber ihn Columella ausführlichzurechtweist 1 2 ). Die Kicher und der Lein wirkten nach ihm alsGift auf den Boden, jene weil sie salziger, dieser weil er hitzigerNatur wäre 3 ). Von den beiderlei Ulmen, welche der Iiömer kannte,der U. Atiniana und U. nostras (also Italica ) hielt er jene, diehöhere, für unfruchtbar, was abermals Columella 4 ) berichtigte.Seine Verteidigung der niedern Haltung der Weinstöcke gegenSaserna bei Plinius führte ich bereits an, füge aber noch hinzu,dass nach ihm wenigstens in Italien die edelsten Weine nur vonniedern Stöcken sollten gewonnen werden, wiewohl an denselbenvon den höchsten Trauben.

Auf Scrofa folgt in Coluntella’s Liste:

§. 52.

Marcus T e r e n t i u s Varro,

dessen drei Bücher de re rustica wir noch besitzen. Auch anvielfachen, wiewohl sehr zerstreueten Nachrichten der Alten über

1) Columella /, cap. 1 sect. 6 .

*2) Jb i (l e m 11 , cap. 1 sect. 2.

3) / bide m JJ , cap. 13 sect. 3.

4) J bide nt l’, cap. 0 sect. 2.