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Dritter Band.
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Buch IX. Kap. 3. §. 9.

lieben Roden. Von einer Abart der Myrte sagt er 1 ), man pflegesie die griechische zu nennen, er selbst aber legt diesen Nameneiner andern Abart bei. Eine um Babylon gebaute Getreideart be-zeichnet er ausdrücklich 2 ) mit ihrem ionischen, d. h. auch grie-chischen Namen, Chondrusch, d. h. Chondros. Von der Thar-chun unterscheidet die Landwirthschaft bei Ibn Baithar 3 ) zweiArten, die babylonische mit langen, und die griechische mit run-den Blättern (jene hält man für Artemisia Dracunculus, diese wageich nicht zu deuten). Unter den Synonymen des Tragopogonshat Dioskorides auch den Namen Koiue, dieselbe Pflanze beschreibtdie nabathäische Landwirthschaft bei Ibn Baubar 4 ) unter demsel-ben Namen mit schwach veränderter Vocalisation, Qiuni. Grie-chische Orts- und Personennamen kommen allerdings nicht vor.Der in Banqucri’s spanischer Uebersetzung des Ibn Alnwwäni sooft wiederkehrende Demetrius war ein Missgriff. Im Original, ab-gedruckt nach einer einzigen oft incorrecten Handschrift, lautet derName bald Thäschrü 5 ), bald Thümtsri 6 7 ), am häufigsten Thämtri'),einmal auch Thänür Alldani 8 ). Es ist unzweifelhaft der von Qua-tremere angeführte Ivananiter Tamiri, und statt Alldäni ist in derletzten Stelle Alkännni, der Kananiter, zu lesen. Doch die Namengriechischer Schriftsteller zu verschweigen hatte Qütsämi vielleicht,wie wir bald sehen werden, einen besondern Grund, und die grie-chischen Städtenamen fanden bekanntlich, wie auch Quatremereselbst gelegentlich einmal bemerkt, bei den Orientalen niemals Ein-gang. In den mir zugänglichen Fragmenten der nabathäischenLandwirthschaft geschieht überhaupt ausser Babel, was oft vor-kommt, nur noch einer einzigen Stadt Babyloniens Erwähnung:

1) Ibn A law io am 7, pag. 249.

2) Ibidem 27, pag. 47.

3) Ihn Daithar 27, Seite 157.

4) Daselbst 77, Seite 329.

b) 2b n Al atow am 7, pag. 589.

C) Ibidem 77, pag. 445.

7) Ibidem 7, pag. 9 , 378, 548 , 589, 600 etc.

8) Ibidem 7, pag. 584.