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Dritter Band.
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Buch X. Kap. 4. §. 20.

blieb bisher völlig unbeachtet. Die vorhergehende, welche d’Her-belot, ohne die andern zu kennen, und nach ihm Casiri und selbstnoch Reiske in seinen Anmerkungen zu d’Herbelot annahmen,ward auf Abulfeda’s Auctorität von de Sacy 1 ) mit vollem Rechtverworfen. Demungeachtet wiederholt sie sich noch in den Wer-ken der neuesten Literatoren. Unter Abu ITanifadt’s mir freilichnur den Titeln nach bekannten Werken betrifft zwar nur eins diePflanzenkunde, doch führe ich sie alle auf, theils um des Verfas-sers Vielseitigkeit zu zeigen, theils weil sie meines Wissens nochnirgends zusammengestellt wurden. 1. Berichtigung der Logik,nach H’aggi Chalifah I, pag. 290 und Ibn Alchathib bei Reiske.2. Das Buch der Erbschaftstheilung, nach IT. Ch. V, pag.169 und I. Aich. a. a. O. 3. Das Buch der Beredtsamkeit,nach H’. Ch. V, pag. 130. 4. Das Buch der Reduction undGleichung (d. h. dessen, w r as wir Algebra nennen) nach II’. Ch.V, pag. 67 und I. Aich. a. a. O. 5. Das Buch des Unter-gangs der Gestirne, enthaltend die ganze Himmels-und Wet-terkunde der Araber, nach IT. Ch. V, pag. 54. 6. Das Buchder Pflanzen, nach H\ Ch. V, pag. 162 und Abulfeda II, pag.277. Ibn Alchathib nennt ihn einen der berühmtesten Gelehrtenin der Rechtskunde und Philologie, ohne jedoch eines grammati-schen Werks von ihm zu gedenken. Abulfeda nennt ihn nur denVerfasser des Buchs der Pflanzen. Schon dieses einzigenWerkes wegen muss er ihn folglich der Erwähnung in seinen An-nalen für werth geachtet haben, einer Ehre, die er nicht Vielenzu Theil werden liess. Andere mögen indess anders geurtheilt haben,denn Il’aggi Chalifah erwähnt auch V, pag. 162 einer Widerlegungdesselben Werks durch Abu Noaini Ali Ben Il’asan Basri,gestorben 375 d. H. (985 n. Chr.); aber ebendaselbst auch einesAuszuges daraus von Mowaf'iq Albagfidi. Endlich 7. sollAbu H’anifadt nach Casiri 2 ) auch noch zwei Bücher von derLandwirthschaft und Thierheilkunde geschrieben haben.

D Ab d -Allatif ., traduit par Sylv. de Sacy pag. 64.

2) Casiri biblioth. Arabico-Hispana Escurialensis /, pag. 323,