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Buch X. Kap. 4. §. 22.
Algäfäqi citirt; und darin, muss ich gestehen, finde icli nicht sogute Beschreibungen, wie bei Abu Il’anifadt und Andern. —3. Ueber die Irrthiimer einiger Aerzte. Näher kennenwir den Inhalt nicht. - 4. Ueber das Leben einiger Aerzteund Philosophen aus der Zeit M o w aj j i d b ill ah’s, nachHammer-Purgstall (V, S. 11) die erste Arbeit eines Arabers überGeschichte der Medicin, und von Ihn Abi Oszaibiah fieissig be-nutzt. Der Titel lässt vermuthen, dass dies Werk, welches ohne-dem zuletzt genannt wird, erst nach des Chalifen Tode geschrie-ben sei.
Und nun einige seiner Fragmente aus Ibn Baithär zur Probe.I, S. 127. „Bardi (unser Papyrus). Solaimän Ben IPassan.Diese Pflanze ist die Chaw 7 s, die Aegypter kennen sie unter demNamen Alfafir (Papyrus). Sie wächst im Wasser und hat Blätterwie die Palme (wobei man sich erinnern muss, dass damals nochdie Blattstiele der Palme für Zweige, die Blattlappen für Blättergehalten wurden). Ihr Ilalm ist weisslich grün, mit vielen Hüllen(Blattscheiden) umgeben. Aus ihr wird ein weisses Papier bereitet,welches man in Aegypten Qarthäs (-/ uoii ^ q ) nennt. Wenn man inder Arzneikunst von verbrannter Qarthäs spricht, so meint mandas in Aegypten bereitete Papier .“ (Dioskorides spricht von derPflanze, ohne sie zu beschreiben). — II, S. 313. Qalb. Solai-män Ibn Alliassan sagt: Man nennt diese Pflanze deswegen mitdiesem Namen, der auch das Silber bedeutet (eigentlich heisstqalb nach den Wörterbüchern rein, und mag so auf das Silberübertragen sein), weil sie Samen trägt weiss und hart wie Silber.In Andälos, wo sie häufig wächst, ist sie sehr bekannt. Ich sahsie in keinem der Länder, die ich in Syrien durchreiste.Nur bei Diarbekr ausserhalb der Stadt gegen den Thurm Alsafiakzu bei einer Mühle fand ich sie im Herbst.“ Eine so genaue An-gabe des Standorts einer seltenen Pflanze ist schätzbar. IbnBaithär selbst scheint die Pflanze weder gekannt, noch bei andernSchriftstellern gefunden zu haben. Er sagt weiter nichts von ihr.Sollte es nicht unser Lithospermum officinale sein? — II, S. o3ow'ird der Pi sang sowohl von Abu Pl’anifadt wie auch von Ibn