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Buch X. Kap. 4. §. 26.
denke ich, werden meine Leser genug haben; und nur als Curio-sität erwähnte ich des Buchs und seines Verfassers. Ihn Baitluircitirt ihn ein einziges mal II, Seite 482 beim Kampferwasser.
Noch zwei kleine Schriften zweier anderer arabischer Aerzteüber Heilmittellehre sind mit der des Ibn Bothlän zusammengedruckt,und auf dem allgemeinen Titel mit folgenden Worten bezeichnet:
Albengnefit de virtutibus Medicinarum et Ciborum.
Jac. Alkindus de rerum gradibus.
Verfasser der ersten war Abd Arraliman Ben Abd ALkarim Ben Wafid Allachmi Alandälosi, gewöhnlich Ibn"Wa.fi d genannt, woraus man im Mittelalter Albegnefit machte.Von ihm berichtet Ibn Alqofthi bei Casiri 1 ), er hätte die Bücherdes Dioskorides und Galenos von den einfachen Heilmitteln nachlangen Studien nicht allein gründlich verstanden, sondern auch ineinem Werk von fünf hundert Blättern in bessere Ordnung ge-bracht. Ob auch neu übersetzt, wird nicht gesagt. Ibn AbiOszaibiah 2 ), der den Stammbaum dieses Schriftstellers in dem lan-gen Namen noch weiter auf- und abwärts führt, rühmt seine Studiendes Galenos, des Aristoteles und anderer alter Philosophen, undschreibt ihm darauf ein eigenes Werk von den einfachen Heil-mitteln zu; und nach zahlreichen Citaten bei Ibn Baithär zu ur-theilen, die sich ohne Zweifel auf dasselbe Werk beziehen, musses in der That des Ibn Wafid eigene Arbeit gewesen sein, wennihm auch die Werke des Galenos und Dioskorides zum Grundelagen. Denn gar vieles darin war wenigstens nicht von bekanntenGriechen entlehnt. Doch nicht eine einzige der von Ibn Baithärcitirten Stellen finde ich in der kleinen Schrift von nur ein undzwanzig gedruckten Seiten, die wir noch jetzt in der angezeigtenUebersetzung des Gerhard von Carmona oder Cremona be-sitzen. Sie handelt nur von den Zeichen, wonach man die Wir-kung der einfachen Heilmittel beurtheilen soll, von den verschie-
1) Casiri biblioth. Arabico-lJispana J&scurialensis /, pay. 401.
2) Ihn Abi Oszaibiah im Original abgedruckt im Anhänge zu Wüsten-feld pay. 14.