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Dritter Band.
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Buch X. Kap. 4. §. 27.

darin finden sich die citirfen Stellen nicht, und Ihn Alawwäm lebtejedenfalls später als Algäfaqi, — sondern vermuthlich die naba-thäische, welche reich an botanischen Bemerkungen war. Be-stätigt wird diese Meinung besonders dadurch, dass Algäfaqi selbstfast nur von spanischen oder nordafrikanischen PHanzen spricht,dagegen in den beiden ersten Stellen, die seiner Landwirtschaftentlehnt, sein sollen, von babylonischen PHanzen, wie denn über-haupt die meisten der von Ibn Baithär aus dein Buch der Land-wirthschaft ohne weitern Zusatz mitgetheilten Stellen sich auf süd-asiatische Pflanzen beziehen.

Halten wir uns nun an Algäfaqi’s eigene Aussprüche, so müs-sen wir gestehen, dass er unter allen bisher genannten Arabernbei weitem die meisten und genauesten Pflanze nbeschrei-bungen lieferte. Wenige Stellen ausgenommen, in denen erVerwechslungen bei seinen Vorgängern berichtigt, wie i, S. 393,oder II, Seite 75, spricht er, oder vielmehr citirt ihn Ibn Baithärnur zu solchen Pflanzen, welche die Griechen noch nichtkannten, vorzüglich solchen, von denen wir glauben müssen, dasssie vor ihm noch gar nicht beschrieben waren, weil IbnBaithär in sehr vielen Fällen ihn ganz allein citirt. Einige malcitirt er ihn zwar zu früher schon bekannten Pflanzen, von denenaber Algäfaqi neue Arten unterschied. Die Beschreibungen selbstsind der Art, dass ein mit der südspanischen und marokkanischenFlora bekannter Botaniker nach ihnen die meisten seiner Pflanzenmit ziemlicher Sicherheit wieder erkennen würde. Auch die Kamenkönnten dabei zu Hülfe kommen, indem Algäfaqi einige mal aus-drücklich die in Andälos volkstümlichen Namen, die leicht nochfortleben können, nennt. Genau pflegt er anzugeben, ob der Sten-gel niederliegt oder aufrecht steht, einfach oder verästelt, rund oderkantig ist, ob die Blätter einander gegenüber stehen, und der Längenach in Zeilen geordnet sind, ob sie glatt klebrig oder behaartsind, ob auf beiden oder nur auf der untern Seite. Einige malbezeichnet er sogar gesägte und tief fiederspaltige Blätter. Selbstvon Kelch und Krone ist die Rede. Der Frucht wird jedesmalgedacht, wiewohl bei ihrer Beschreibung am meisten zu wünschen