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Dritter Band.
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Buch X. Kap. 6. §. 40.

Hörensagen bezeugt. — S. 32: um Fostat sind Saatfelder, aufdenen der Balsambaum wächst. Es ist kein Ort ausser diesembekannt, wo man Balsam gewinnt. — S. 35: die Stadt M e s d s c h i dIbrahim (Abrahams Moschee, unweit Betlehem ) liegt in einerNiederung zwischen Bergen, dicht bewachsen mit Bäumen undPalmen. Diese und die übrigen Berge Palästina’s so wie ihreEbenen sind reich an Oliven AVein und andern geringem Früch-ten .... Palästina ist das fruchtbarste Land von Syrien . — Da-selbst: El Gur im Süden der Stadt Tabaria (Tiberias ) . . . liegtzwischen zwei Bergen, die hier ein sehr tiefes Thal bilden. Essind dort Palmen Quellen und Flüsse, und der Schnee bleibtdort nicht liegen. — S. 37: Atrabolos (Tripolis ) eine Stadtam mittelländischen Meere (in Syrien ) mit Palmen und Zucker-rohr in einer fruchtbaren Ebene. — S. 38: zu Malatia sind dieBerge mit vielen AA'alnüssen und andern Früchten bedeckt,welche jedermanns Belieben überlassen sind, da sie niemand ge-hören. S. 39: das t o d t e Meer wirft eine Materie aus, welcheIlomria heisst, und womit man in Palästina die \A r einstöckebefruchtet, wie man anderswo die Palmen befruchtet. (Es scheintmir klar, dass hier nicht von wahrer Befruchtung, wie sie bei derPalme wirklich vorgenommen wird, sondern von einer Art der Dün-gung, welche fruchtbar macht, die Rede sei. Bei Ibn Alawwämfinde ich jedoch diese Düngungsart nicht). — S. 45: Ras el Ain(in Mesopotamien ), eine Stadt mitten im Lande, worauf (sic!) mei-stens Baumwolle wächst (derselben Cultur wird auch bei meh-rern der folgenden Orte gedacht). — S. 57: von den Früchten desLandes Chusistan sind vorzüglich zu merken die Dattelpalmen,und viele Kornarten; nächst dem AA'eizen und der Gerstehaben sie meistens Reis. In diesen weiten Districten giebt eskeinen Ort, wo nicht Zuckerrohr wächst; allein der meiste Zuckerwird in M es er kan erzeugt, und alles nach Asker Mokrern gebracht.Das Rohr von Asker Mokrern hält nicht viel Zucker, eben so dasvon Toster und Sus; es übertrifft aber den Zucker und das Rohrder übrigen Orte. Die Einwohner haben ihren Erwerb aus demZuckerrohr, denn sje gebrauchen es theils zur Speise, theils machen