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Buch X. Kap. 6. §. 41.
selben von Süd nach Nord auf einander folgen, und zählt die zehnSectionen eines jeden von "West nach Ost zu.
Erstes Klima. Sect. I. (Tom. I, pag. 13) Früchte giebt esim ganzen Lande der Neger nicht. Der Nil (Niger ) strömt in die-sem Lande von Ost nach West. An seinen Ufern wachsen indichten Wäldern das orientalische Rohr (Qaszab aschscharql,ohne Zweifel eine Bambusee) das Ebenholz die Zeder dieWeide und mehrere Arten von Tamarix. So übersetzt Jaubert.Gleich auf der folgenden Seite kommt aber ein Rohr vor, worausdie Bewohner ihre Bögen Pfeile und Bogensennen bereiten, und welchesAschscharki genannt werde. Das würde nach unsern Wörterbü-chern nur etwas anders vocalisirt, Aschschorakl, das schnelle Rohr(welches den Pfeil abschnellt) bedeuten. Es wäre also an einer der bei-den Stellen eine Verwechselung der beiden Buchstaben Qaf und Kcfnicht unwahrscheinlich. Welches Wort Jaubert durch Zeder über-setzt, weiss ich nicht, und vermuthe daher das gewöhnliche Schar-bin. In dem zu Rom gedruckten Text steht aber Scham sch ad,woraus Ilartmann (1. c. pag. 25, not. m) Schamschär, Buxbaum,macht. Keinen der beiden Bäume dürfen wir in der heissen Zonedes westlichen Afrika erwarten, wiewohl auf den Gebirgen von Fezund Marokko die Zeder noch vorkommt. — Sect. III. (pag. 23).Bei Kükü, wahrscheinlich unserm Kuka am Schadsee (vergl. Hart-mann pag. 55) wächst das Schlangenholz, was die Schlangenaus ihren Schlupfwinkeln hervorlockt, und den, der es in der Handhält, gegen ihren Biss schützt. Es gleicht dem Aqir qarliädarin, dass es mit Runzeln überzogen und gewunden ist, doch istes von Farbe schwarz. Diese Vergleichung führt uns nicht weiter,denn ausdrücklich behauptet Ihn Baithär II, S. 179 es wäre einIrrthum, dass die Araber das Pyrethron des Dioskorides durchAqir qarliä übersetzten. Die ächte Pflanze dieses Namens wüchsenur im westlichen Afrika , wo er selbst sie bei Constantine aufge-funden hätte. Aber unter ihrem eigenen Namen Aud alliajjadt,Schlangenholz, beschreibt Alidrisi bei Ibn Baithär II, S. 225die fragliche Pflanze noch einmal, nennt sie bitter und vergleichtihr Holz mit dem der Glycyrrhiza glabra. Sontheimer erklärt siehier unbedenklich für Ophioxylon serpentiuum, auf das