Band 
Dritter Band.
Seite
293
JPEG-Download
 

293

Buch X. Kap. 6. §. 41.

bei ihm auf den Gegenstand zurückkommen. Auch erinnere ichan das was Aliszthachri S. 83 vom el Enbedsch sagt, worin seinUebersetzer ganz ohne Grund die Mangosfrucht zu erkennen glaubt.— Daselbst wächst auch ein Baum Alanbä 1 ) genannt, gross wieein Nussbaum, auch an Blättern demselben gleich, an Frucht derDumpalme. Man legt sie in Essig, und ihr Geschmack kommtmit dem der Olive überein. Bei den Indiern dient sie als Neben-speise zur Reizung des Appetits. Noch etwas ausführlicherspricht Alidrisi von diesem Baum bei Ibn Baithär II, S. 212, undvergleicht seine Frucht dem andalusischen Dum, d. h. derChamaerops humilis. Auch Ibn Bathüthah spricht darüber,wie wir sehen werden, zweimal sehr ausführlich. Ich halte denBaum für eine Jambosa. — Sect. X. Je östlicher, desto schwan-kender werden die geographischen Bestimmungen. Pag. 88. DieInsel Sümah erzeugt den besten Kamfer. Das ist also Suma-tra , die schon früher Pag. 75 unter dem Namen Rami vorkam,ohne Erwähnung ihres Kamfers. — Es folgen die Inseln des äus-sersten Meers von Szanf, d. h. des chinesischen Meers. Sie er-zeugen (Pag. 89) Aloeholz Kamfer Muskatnüsse MacisGewürznelken Kardamomen und Kub eben. — Fast alldiese Producte werden Pag. 93 auch der Insel Malai (Malacca?)zugeschrieben. — P a g- 94. Die Inseln Waqwaq erzeugen dasschönste Ebenholz.

Zweites Klima. Es beginnt wie alle folgenden wieder vomatlantischen Okean. Die erste und zweite Section begreifen dieWüste in sich; Pflanzen werden darin nicht genannt, ausser amSchluss von Sect. I, pag. 109 nach dem Bericht glaubwürdigerZeugen, die den Sudan durchzogen haben, eine Trüffel, die biszu drei Pfund und darüber schwer wird. — Sect. III (p. 115). ImLande Wadan, welches aus einer Anzahl von Oasen besteht, istnur noch eine einzige schwach bevölkerte Stadt Dävüd am Fuss

1) Jaubert vocalisirt Inbä, Sonlheimer bei Ibn Baithär Innabä,aber Ibn Bathüthah schreibt nicht allein Anbä oder Anbadt, sondern erstellt diese Aussprache umständlich fest.