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Dritter Band.
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Buch X. Kap. 6. §. 41.

des Gebirges Thanthanah übrig. Die Bewohner leben meist vonder Wurzel einer Pflanze Garasthos und von den ArabernNagil genannt, die sandigen Boden liebt. Sie trocknen dieselbe,zerreiben sie zu Mehl und bereiten daraus Brod. Den ersten derbeiden Namen finde ich sonst nirgends; der zweite ist nach IbnBaithär ein Synonym von Tsil, womit die Araber die Agrostis desDioskorides, unser Triticum repens bezeichnen. Demnachkönnte es die zuckerhaltige Wurzel einer Grasart sein; und dasvorausgesetzt, wäre die Aehnlichkeit des ersten Namens mit demgriechischen l'itttaiog merkwürdig. ■— Sect. IV. begreift Aegypten nebst der am Westrande des Xilthals gelegenen sogenannten iiussernOase. In letzterer (pag. 122 und 123) wird Indigo von vorzüg-licher Güte gebaut, bekannt als Indigo der Oase; und bei derStadt Santariah findet man Lakka, eine zum Färben des Ma-roquin benutzte Pflanze, die ich nicht kenne, -r- Die merkwürdigenPflanzen Aegyptens übergeht der Verfasser. Auch aus Arabientheilt er nichts mit, was uns näher berührt. Nur eins will ich ge-legentlich anführen. Sect. VI. (pag. 157) ist schon die Bede vonInseln im Meere Qithr, ganz bedeckt mit dem Mist von Was-servögeln, also was wir jetzt Guano nennen, und vom Transportdesselben nach Bassora und andern Orten zur Düngung 1 der Pal-men Weinstöcke und andrer Pflanzen. Es sind nach Ritter ‘) diejetzt sogenannten ostindischen Compagnie-Inseln an der arabischenKüste des persischen Meerhusens. — Sect. VII. (pag. 162). BeiManszüriah am grossen Malirän (Indus) wachsen ausser Dattelnund Zuckerrohr nur zwei Früchte besonderer Art: die eine, Limüahgenannt, ist gross wie ein Apfel und von sehr saurem Geschmack,also vermuthlich nur eine Varietät unsrer Citrus medica; dieandre, welche Alidrisi nicht nennt, an Gestalt und Geschmaok derPfirsiche ähnlich, lässt sich schwerlich errathen. — (Pag- 173).Um Kanbaiah (Cambay) wächst indisches Rohr, Bambusa;auf der etwa fünf Tagereisen von da entfernten Insel Bähradtder Costus; noch fünf Tagereisen weiter bei Sand an auch der

1 ) Tiitler’s Erdkunde XII, Seite 390,