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Dritter Band.
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Buch X. Ivap. 6. §. 44.

nus 1 ), wiewohl der Name im Italiänischen des Ramusio vom ara-bischen etwas abweicht. Er lautet Tauzarghente. Leo sagt uns,es sei die Wurzel einer am Ufer des atlantischen Meers wachsen-den Pflanze. Maurische Kaufleute brächten sie nach Nigritien,wo sie zu Räucherungen sehr beliebt sei. Aber auch schon unver-brannt erfülle sie die Gemächer mit ihrem Duft. Eine Ivameel-ladung davon koste in Mauritanien 14, in Nigritien 80—100 Duea-ten oder mehr. — Daselbst zählt Ihn Bathüthah auch die Nah-rungsmittel auf, welche die Negerinnen dem Reisenden, wenn er anein Dorf kommt, anzubieten pflegen. Darunter nennt er Anli, Pal-menmehl, also Sago , und Alf uni. Ersteres kommt öfter vor. Schonpag. 188 hören wir, die Bewohner von Tagäza lebten von Anli,was ihnen aus dem Sudan zugeführt würde; zu Iwalatan, pag. 194,ward der Reisende mit Anli tractirt, und pag. 201, wo von demgrossen Dorfe Zagari ganz nahe am Nil (d. h. Niger ) die Redeist, erfahren wir, dass das Anli von dort nach Iwalatan gebrachtwird. Der Uebersetzer vermuthet, es sei eine Ilirsenart; ich findenichts, was für oder gegen diese Vermuthung spricht. Alfünisoll dem Senfsamen gleichen, und als Zusatz zu verschiedenenSpeisen dienen. Auch über dessen Mutterpflanze weiss ich nichtszu sagen. Später, pag. 203, erhielt unser Reisender einen Sackmit Alfüni zum Gastgeschenk. — Pag. 203. Bei derselben Gelegen-heit erhielt er auch eine Schale voll Garti, die pag. 205 noch-mals als Zusatz zu einem Gericht genannt, doch nicht näher be-zeichnet wird. — Schon von Zagtiri aus hatte sich Ibn Bathüthahauf dom sogenannten Nil eingeschifft, der seiner Meinung nachquer durch Afrika nach Nubien, und von dort aus nach Aegypten strömen soll. Nachdem er ihn bis Kärsachü verfolgt hatte, setzteer die Reise auf einem andern Flusse, Szanszaradt genannt fort,und erreichte dann, nach einer Landreise von etwa zehn Meilen,die Hauptstadt des Sudan’s , Malli. Hier war es, wo er Fünf undGarti als Gastgeschenke empfing. Hier, pag. 204, genosseraucheine der lvolokasic ähnliche Speise, Alqaf’i genannt, vielleicht

1 ) Iictmusio navigationi e viaggi 7 , fol. 95 I),