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Dritter Band.
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Buch X. Kap. 6. §. 44.

Hierzu bemerkt der arabische Iledacteur pag. 199, es gebe in An-dälos zwei alte Kastanienbäume, in denen sich gleichfallsWeber aufhielten, den einen bei Cadix, den andern unweit Gra-nada . — Eine solche Dicke ist bei Castanea vesca bekannt genug.Unter den afrikanischen Bäumen wüsste ich keinen von solcherStärke ausser der Adansonia digitata am Senegal . Und wirk-lich scheint sich die Karavanenstrasse, welche Ibn Bathüthah ver-folgte, dem Stromgebiet des Senegal genähert zu haben; denngleich nach jenen mächtigen Baumstämmen spricht er sogar voneinem Walde und mancherlei darin vorkommenden Frucht-bäumen. Die Früchte einiger derselben gleichen den Pflaumen,den Aepfeln, den Pfirsichen, den Aprikosen, sind jedoch von an-derer Art. Die Früchte einiger gleichen den Gurken. Bei derReife spalten sie auf, und zeigen in ihrem Innern eine mehligeSubstanz; man kocht und isst sie; — vielleicht Crescentia Cujete,die zu beiden Seiten des atlantischen Meeres wächst. Auch giebtes daselbst ein der Bohne ähnliches Korn, das man aus der Erdenimmt, und geröstet geniesst. Es hat den Geschmack des geröste-ten Sauerampfers, Alliamadh. Hier erlaube ich mir jedoch einenPunkt zu tilgen, und Alliimmarz, die Kichererbse zu lesen.Dann erkennt man leicht entweder Arachis hypogaea oderYoandzeia subterranea, welche beide auch an der WestküsteAfrika’s gebaut werden. Zuweilen wird jenes Korn auch gemahlenund mit Algarti zu Kuchen gebacken. Algarti ist eine derPflaume ähnliche zuckersüsse, doch für wcisse Menschen ungesundeFrucht, aus deren Kernen man ein Oel presst, welches zu viel-fachem Gebrauch in grossen Kalebassen von Stadt zu Stadt trans-portirt wird. Ob eine Solanacee? — Pag- 200. Der Kürbiserreicht im Sudan eine ausserordentliche Grösse. Man zerschnei-det ihn in zwei Hälften, und macht daraus Gefässe mit eingeschnit-tenen Verzierungen. -- Daselbst. Um in diesem Lande zureisen, bedarf man nur einiger Stücke Salz, einiger Glasperlenund Gewürze. Von letztem zieht man vor die Gewürznelkeden Mastix und den Täsargant, dessen man sich zum Räu-ehern bedient. Von letzterm spricht offenbar auch Leo Africa-

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