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Buch X. Kap. 2. §.51.
erst die vegetabilischen, Kapitel 9 — 42 der Uebersetzung, 32—70des Originals, dann die animalischen, die wieder unter gewisseRubriken zusammengestellt sind, Kapitel 43— 46 der Uebersetzuno - ,und ohne Ziffer im Original. Wegen der Namen versichert derVerfasser in der Zueignung zum ersten Buch, er wolle sich nachdes Kaisers Willen der auf den Märkten gebräuchlichen Namennicht enthalten, doch wenn er auch nicht die gewähltesten Namenanwende, so werde er doch die barbarisch entstellten vermeiden,so dass ihn jeder Gebildete verstehen w r erde. Und so kommen hierwirklich ziemlich viele früher ungewöhnliche Namen für längst be-kannte Pflanzen vor, die Düfresne grösstentheils, doch nicht allein seinem Glossarium ad scriptores mediae et infimae graecitatisaus ältern Glossen erläutert hat. Mir scheint es überflüssig, siehier aufzuführen, da wir alsbald bei Simeon Seth fast durchgängigdieselben, und noch manche andere der Art antreffen werden. Nureines Pflanzennamens, den der lateinische Uebersetzer erfunden zuhaben scheint, erwähne ich hier, damit er niemanden, der dasOriginal nicht vergleicht, irre führe. Pagina 18 einmal, und Pag.22 noch zweimal nennt der Uebersetzer eine Frucht Ilarmoniaca.Schon an sich lässt der Name vermuthen, dass er aus Mala Arme-niaca entstanden sei. Das Original bestätigt diese Vermuthung;er hat dafür ßeQt'/.o/.xct, das sind Aprikosen.
Ein medicinisches Gedicht angeblich von demselbenPsellos lernten wir erst in jüngster Zeit kennen. Es steht in demWerke:
Anecdota Graeca e codicibus regiis descripsit annotationeillustravit J. Fr. Boissonade. Vol. I. Paris 1829, in 8.,pag. 175 sqq.,
und führt den hochtrabenden Titel: des sehr gelehrten hoch-achtbaren Psellos treffliches medicinisches Werk inJamben. Noch einmal liess es Ideler abdrucken in seiner schonerwähnten Sammlung: Physici et Medici Graeci minoresetc. Vol. I, 203 sqq. Er scheint den ersten Abdruck übersehenzu haben.
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