Oelftes Buch.
Neue, auch die Botanik berührende Geistesregungen inden christlich - europäischen Ländern, von Kaiser Karldem Grossen bis zu dem Mönch Albert dem Grossen(ungefähr 800—1250).
§• 46.
Einleitung.
Zurückgekehrt von den Indern Nabathäern Persern und Arabernzur Ilauptwerkstätte des menschlichen Geistes, dem christlichenEuropa , nehmen wir den anfänglichen Faden unsrer Geschichte dawieder auf, wo wir ihn am Ende des achten Buchs fallen liessen,mit dem Beginn des neunten Jahrhunderts. Die Araber beglei-teten wir bis in den Anfang des vierzehnten Jahrhunderts. Wirmachen also einen Rückschritt von einem halben Jahrtausend: daswollen wir nicht vergessen, wenn wir plötzlich wieder in eine Fin-sterniss gerathen, der wir uns bereits entwöhnt hatten. Bald wer-den uns wenigstens einzelne Lichtstrahlen auch diesen Pfad er-hellen.
Aber immer bunter wird das Gemälde, das sich vor unsernAugen entrollt. Griechen und Römer oder besser Griechen undItaliäner, die sich eine Zeit lang nur durch die Sprache unter-schieden, werden einander vornehmlich in Folge der Kirchenspal-tung völlig fremd, und lassen sich daher in der Darstellung ihrerwissenschaftlichen Thätigkeit nicht mehr zusammenfassen. Unge-