Band 
Dritter Band.
Seite
357
JPEG-Download
 

357

Buch XI. Kap. 2. §. 52.

Uebersetzung stehen pag. 102, 104 und 192 vier ärmliche Rand-glossen. Das ist alles, womit der Herausgeber seinen Schriftstellerausgestattet hat.

Simeonis Sethi magistri Antiochiae syntagma per elementorumordinem de alimentorum facultate ad Michaelem Ducam impera-torem, a Lilio Gregorio Giraldo Ferrarensi olim lati-nitate donatum: nunc vero per Domini cum Monthesau-rum Veronensem correctum et pene reformatum. Basileae 1561in 8.

Monthesaurus schrieb dies Büchlein für einen polnischen Fürsten,den er als Arzt behandelt hatte. Der griechische Text blieb weg,nur in den Ueberschriften der Artikel wurden die griechischenNamen beibehalten; die Latinität der frühem Uebersetzung wardverbessert, und einigen Artikeln eine erklärende Bemerkung hin-zugefügt. Eine derselben, worin sich des Verfassers Geist spiegelt,theile ich mit. Nach dem Artikel Kamfer sagt er von sich selbst:„Einen künstlichen Kampfer versteht Dominico Montisaurus zumachen, hat es aber niemanden gelehrt.“ Angehangen ist ein kur-zes Fragment angeblich aus einem Buche des Simeon Seth überanimalische Heilmittel, das, da wir nicht einmal wissen, woher Mon-tisaurus es genommen, ob er es griechisch vor sich hatte, oder nurlateinisch, wenig Glauben verdient.

Simeonis Sethi magistri Antiocheni volumen de alimentorumfacultatibus juxta ordinem literarum digestum, ex duobusbibliothecae Mentelianae mss. codd. emendatum, auctum, etLatina versione donatum, cum dif’ficilium locorum explicationea Martino Bogdano Drisna Marchico. Lutet. Paris . 1658,in 8.

Text und Uebersetzung, beide vielfach berichtigt, in gespaltenenColumnen neben einander; dahinter ein ausführlicher Commentar.Die beste, ja fast einzig brauchbare Ausgabe, da eine neuere oftversprochen, nie erschienen ist. Wie sehr aber auch dieser Text nochder Berichtigung bedarf, verrathen die wenigen Zeilen, die Fabricius »)

1 ) Fabric ii biblioth. r/raeca pag. 320,