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Buch XI. Kap. 3. §. 58.
mita vulgaris hielt, weil die Minte auch Balsamica genanntwird. A. übersetzt unrichtig Brunnenkresse, wonach R. diePflanze für Lepidium sativum erklärt; allein diese Pflanze fan-den wir schon unter Xasturtium, und der Name Sisimbriumkommt ihr nicht zu.
Solsequium — Cichorium Intybus, wie zuerst R. sehr richtigerklärt, nicht Heliotropium Europaeum, wie Spr. will, und schonK. und A. vermutheten, noch weniger der amerikanische Helian-thus annuus, den Ress gedankenlos hierher zog. Für obigeDeutung vergleiche man, ausser zahlreichen Glossarien, auchCasp. Bauh. pinax pag. 125, wo Solsequium als Synonym beiBrunfels vorkommt, und Petrus de Crescentiis lib. VI, cap. 106, woes heisst: Sponsa solis, Cicorea, Intuba, et Solsequium idem est etc.S orbarii — Sorbus domistica.
S q u i 11 a — Scilla maritima.
Tanazita — Tanacetum vulgare. Vergl. Ameos.
Union es — nach K. Allium Cepa, die noch jetzt französischOignon, englisch Onion heisst. Denselben Xanten führt aber inbeiden Sprachen zugleich Allium fistulosum, und darauf bezieheich Uniones, weil Cepae daneben Vorkommen. A. übersetzt mitRess Porre, aber Porri kommen ausserdem vor, Spr. Perllauch,R. Allium margaritaceum.
Vu 1 gi g i n a (plural.) — Asarunt Europaeum, bis auf die Einführungder Ipecacuanha das beliebteste Brechmittel, sonst meist Vulgagogenannt.
Warentia — Rubia tinctorum, französisch Garance. Steht auchcap. 43 unter den Materialien, die zur Weberei geliefert werdensollen.
Die am Ende des Kapitels 70 aufgezählten Obstsorten wageich nicht zu erklären, da dergleichen Namen zu oft wechseln.Auch schon in frühem Kapiteln desselben Capitulare werden, wie wirbei Warentia Radices und Cardones sahen, einzelne Pflanzen bei-läufig genannt. Nur folgende mache ich bemerklich:
Canava cap. 62 — Cannabis sativa.
Linunt cap. 43. 62 — Linum usitatissimum.