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Buch XI. Kap. 5. §. 71 -
et effectus; Liber II, de naturis et effectibus le gumin um,f ructuum et berbarum; Lib. III, de naturis et effectibus ar-borum arbustorum et fruticum, fructuumque eorun-dem; Lib. IV, de naturis et effectibus piscium volatilium et ani-mantium terrae. Liese Titel könnten den Leser das Ganze füreine wahre Naturgeschichte zu halten verleiten; in der That istes jedoch nur eine Heilmittellehre, und selbst die im ersten Buchaufgeführten Gewässer, der Bodensee, Rhein, Main, die Donau ,Mosel , Nahe und Glan, werden nur in so fern betrachtet, als ihremAVasser oder ihren Fischen ein verschiedener Einfluss auf die Ge-sundheit des menschlichen Körpers zugeschrieben wird. Für unskommen nur das zweite und dritte Buch in Betracht, jenes aus113, dieses aus 53 Kapiteln über verschiedene Pflanzen bestehend.Sie alle aufzuzählen, überhebt mich die angeführte leicht zugäng-liche Schrift von Reuss; ich beschränke mich auf die Deutung derzweifelhaften Pflanzennamen, bei denen ich bald von Sprengel,bald von Reuss, den einzigen, die sich bisher an dieser Aufgabeversuchten, oft auch von beiden abweichen zu müssen glaube.AVer die Schwierigkeit ihrer Lösung kennt, wird sich nicht wun-dern über die dabei zu Tage kommende Verschiedenheit der Mei-nungen. Beschreibungen fehlen, bekannte Schriftsteller werdenweder citirt, noch stillschweigend benutzt, die empfohlene Anwen-dung weicht von der sonst üblichen meist weit ab; es kommt dar-auf an, bei Andern eine Erklärung der zweifelhaften Namen zuentdecken oder gar nur aus des Namens Klang seine Bedeutungzu diviniren. Das vornehmste Hülfsmittel dazu bieten die zahl-reichen botanischen Glossarien des Mittelalters dar, die meineVorgänger noch unbenutzt liessen, und unter denen ich vor andernfolgende sehr brauchbar fand, und unter den anzugebenden Ab-kürzungen citiren werde.
1. Aus Eckkarti commentarii de rebus Franciae orientalis:Gl AA r . — Glossa AVirceburgensis, Tom. II, pag. 980.(Stehen auch in Reuss Anhänge zu seiner Ausgabe des AA^ala-fridus Strabus pag. 73, wo sie jedoch in die Noten verwiesensind) Sie sollen dem IX. Jahrhundert angehören.