Band 
Dritter Band.
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Buch XI. Kap. 5. §. 71.

sica ßapa oder Napus, und werde darin bestärkt durchHenrik Ilarpestreng, der Caulis romana durch Kaal, d. h. Kohl,übersetzt. Beta fanden wir schon unter Cicula.

Weich 165, nacli Spr. IIolcus lanatus, nach Rss. Galium Mol-lugo mit Berufung auf Tabernämontanus, bei dem ich aber denNamen nicht finde. Mattuschka hat bei Saponaria VaccariaErdweich und Lydweich. Die Syn. Ilelmst. dagegen übersetzenunter A. 229 Ciclamen durch Erdwicke, und das passt hier,weil Ilildegardis ihrer Pflanze ein frigus acutissimum zuschreibt.Also Cylamen Europaeum.

Wendelkoel (51), verniuthlich unser Wirsing, Brassica ole-racea capitata bullata.

Wich im 11 ist das deutsche Wicken, steht unter den Hülsen-früchten, soll aber nur zum Viehfutter taugen: also Vicia sa-tiva, wie auch Rss., Ervum Ervilia, wie Spr. will.

Wilde lach de te (9*), scheint falsche Lesart zu sein statt La-deche, wilder Lattich, vielleicht Lac tu ca Scariola.

Yffa 49*, wäre leicht zu verstehen, wenn nicht ein besonderesKapitel 40*, vom Taxus handelte. Der Name ist unverkennbardas französische If, das deutsche Eibe, in altern Glossarien ge-wöhnlich Iwa oder Iwinbom genannt. Eine der beiden Pflanzenkann nur Taxus baccata, und was kann die andre sein?

Zizania 75, nach Rss mit Bezug auf Petrus de Crescentiis Agrostemina Githago. Allein sowohl dieser ruralium commodo-rum lib. III. cap. 12, als auch Albertus Magnus de vegetabilibuslib. VI. tract. II. cap. 21, den jener copirt, erklären Zizania undLolium für synonym, und verstehen darunter unverkennbar L o -lium tem ulen tum, wofür sich mit Recht auch bei Hildegar-dis schon Spr. ausspricht.

Zitvar (19. 24 . 68. 126. 146) und Zytvar 18, kann der Anwen-dung nach nicht Artemisia Santonica sein, wie Spr. meinte, son-dern ist, wie auch Rss. anerkennt, Zedoaria, was schon diediesem .Mittel gegebene Stelle zwischen Galanga und Cinnamo-muin verräth.