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Vierter Band.
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Ruch XII. Kap. 1. §.2.

nach Rom , unter ihnen aucli Albert, und seiner Beredtsamkeit solles gelungen sein, wie sein Schüler und Ordensbruder Thomas deCantiprato versichert, den Sieg zu erringen, während der Ge-schichtschreiber der Universität Du Boulay das Urtheil durcheine Kabale vor Ankunft der llniversitätsmänner fällen lässt. Diepäbstliche Entscheidungsbulle (bei letzterm III, pag. 310) ist datirtvom November 1256; es ist also ein kleines Versehen, dass EchardAlberts Reise oder, wie er sagt, Berufung durch den Pabst nachRom in das Jahr zuvor setzt, llebrigens ward Albert bei dieserGelegenheit zum Magister Palatii ernannt, das heisst zumLehrer der Theologie bei der päbstlichen Curie.

Lange kann er indess dies Ehrenamt nicht verwaltet haben,denn schon 1259 wohnte er wieder einem zu Valenciennes gehal-tenen Kapitel seines Ordens bei, ward von demselben nebst dreiandern pariser Magistern mit der Revision der Gesetze für dasStudium der Dominicaner zu Paris , welche der Streit mit der Uni-versität nöthig gemacht hatte, beauftragt, und dagegen des inüh-selieen Amts eines Provinciais enthoben So kehrte er nach Köln in sein Lieblingskloster zurück, und lehrte und schriftstellerte da-selbst, ohne nach einer höhern Würde als der des Lectors, die erbekleidete, zu streben.

Da ward das Bisthum Regensburg erledigt, die dortige Geist-lichkeit konnte sich in der Wahl eines neuen Bischofs nicht eini-o-en, sie bat den Pabst um Ernennung desselben, und dieser, Alexan-der IV., ernannte im Jahr 1260 Albert zum Bischof vonRegensburg . Jammy lässt das geschehen, während sich Albertgrade bei einem Generalkapitel des Ordens zu Strasburg befand, woer als Diffinitor fungirte. Davon wissen Petrus de Prussia unddie Bessern unter den Neuern nichts. Diesmal fügte sich Albertjedoch nicht so bereitwillig, wie sonst in jeden ihm ertheilten Auf-trag. Deutschland befand sich seit Kaiser Konrads IV. Tode(1254) in der grössten Verwirrung, auch die geistlichen Fürsten handhabten fast alle, theils nothgedrungen, theils aus eigenem Ge-lüst, statt des Breviers die Politik, statt des Hirtenstabes dasSchwerdt. Das stimmte nicht zu Alberts Neigungen, dem noch