Buch XII. Kap. 1. §. 4.
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zwischen ihnen bildet, wie andre Früchte, die eine Blume untersich haben. Auch besitzt die Blume fast aller Pflanzen eine Ver-sammlung solcher Körner, die dem Boden der Blume vermittelstkleiner Stiele cingefiigt sind, bald in grosser bald in geringer Zahl.
Cap. 0. De figura floruin in genere. — Eins der kür-zesten und dürftigsten Kapitel. Kur drei Ilauptformen werdenunterschieden, die der Aglei, die vier (statt fünf) Adler darstellen,und womit die der tauben Nessel (unser Lamium) einige Aehn-lichkeit haben soll; die Glockenform, und die Sternform.
Cap. 7. De coloribus floruin communibus. — ZweiFarben kommen bei den Blumen sehr selten oder gar nicht vor.Ganz fehlt das Grün (offenbar weil man grüne Blumen nicht fürBlumen gelten Hess), und das Schwarz findet sich nur an gewissenTheilen einiger Blumen. Vorzüglich rein kommt vor weiss, gelb(caeruleus; aber der Zusammenhang lässt nicht zweifeln, dass gelbgemeint sei; vielleicht ist cereolus zu lesen), roth, blau und violet(purpureus). Das bekannte Kunststück, rothe Blumen durchSchwefeldampf weiss zu bleichen, kennt Albert schon.
Liber tertins,
qui totus est digressio, in q u o t er min atur de f r uc tibuset seminibus et saporibus eorundem.
Tractatus primus.
De dispositione fructuum et seminum secundum
naturam.
Cap. 1. De intentione nominis fructus, et diversi-tate fructuum in srenere. — Blätter und Blumen trennen sicherst mit ihrem Tode von der Pflanze, die Frucht trennt sich un-verdorben und erfüllt gleich den thierischen Eiern erst dann ihreFunction. Der Name Fructus , quo fruitur agricola post laboremagriculturae, entspricht unserm ökonomischen, nicht dem Natur-zweck; aber Semen nennen wir dem Zweck der Natur gemässdas, wodurch sie die Art erhält und vervielfältigt. Die Bemerkungist nicht unbedeutend, da sich die Alten bekanntlich so oft durch