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Vierter Band.
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Buch XII. Kap. 1. §. 4.

Die Farbe der reifen Früchte ist gemeiniglich gelb oder roth,die der unreifen (Handschriften und Ausgaben lesen irrig maturo-ruin) grün. Die schwarze Farbe einiger reifen Früchte ist nur eingesteigertes liotli.

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Cap. (3. De causa, quare fructus maturi mollescunt,et semina dureseunt. — Uebergehe ich.

Cap. 7. Secundum quid foecunditas inest seininiplantar um. — Xicht alle Pflanzen vermehren sich bloss durchden Samen, sondern einige, wie der Feigenbaum (ficuarius, Cod.Argent.), mehr durch die Wurzel, andre, wie der Weinstock, mehrdurch den Stamm. Warum aber einige Pflanzen gar keine, andrenur unfruchtbare, und wieder andre fruchtbare Samen tragen, sollim folgenden Buche gezeigt werden. Unter denjenigen, welche sichvorzüglich durch Samen vermehren, machen einige ihren Keiman der Spitze des Mehls, wie die Kicher, die Bohne, die Eichel,die Xuss, die Haselnuss und, wie man sagt, die Muskatnuss;andre am Grunde ihres Mehls, wie der Weizen, die Gerste,der Hafer, andre an der Seite ihres Mehls (so verstehe ichdie Worte: in circuitu suae farinae, die hier noch dazu ausgelassensind, aus der Parallelstelle lib. IV tract. III cap. 2 jedoch mitSicherheit ergänzt werden können), wie die Olive und das Lauch,wiewohl sich letzteres gleich der Lilie und andern Pflanzen derArt lieber durch die Wurzel vermehrt. Alle spitzen Samen aberkeimen am spitzen Ende.

Tractatus secundus,

qui est de saporibus succorum et fructuum et seminum

plantar um.

Sollte dem Inhalt nach heissen: de saporibus et odoribus etc.Ich übergehe den ganzen Tractat, denn wie sonst dem vermeintenAristoteles, so folgt Albert in ihm ganz dem Avicenna (canon.lib. II, tract. I, cap. 3).