Buch XII. Kap. 1. §.4.
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Liber quartus,
et est de virtutibus naturalibus plantae.
Mit diesem Buch nimmt Albert den Faden, den er durch langeDigressionen unterbrach, wieder auf, und schliesst sich, so gut esgeht, an das zweite Buch des Pseudo-Aristoteles voll chaotischerVerworrenheit. Ich habe wenig daraus anzuführen, und mehr ge-legentliche Bemerkungen Alberts, alä des Buches eigentliche Ge-genstände.
Tractatus primus.
De virtutibus originalibus ipsius.
Cap. 1. Qualiter quatuor virtutes originales acci-pit a quatuor elementis. — Ist im Grunde eine chemischeUntersuchung ohne chemischen Apparat. Durch ihre Zusammen-setzung sollen sich Thiere und Pflanzen vornehmlich von denMineralien unterscheiden. Diese sollen nur aus den drei Elemen-ten Erde Wasser und Feuer, jene aus einer innigeren Mischung allervier Elemente bestehen, diese also nach unsrer Terminologie ter-näre, jene quaternäre Verbindungen der Grundstoffe darstellen.Alle Körper, welche Luft enthalten, sind porös, und folglich leichterals die, denen die Luft fehlt. Nur poröse Körper sind des Wachs-thums fähig. Daher die Mineralien mit wenigen Ausnahmen wederim Wasser schwimmen, noch wachsen. Das Weitere übergehe ich.
Tractatus secundus,
qui est de modo et loco generationis plantarum.
Allerlei Bemerkungen über das Vorkommen der Pflan-zen, die unserm Albert meist selbst gehören.
Cap. 1. Eine trostlose Theorie der Generatio origi-när ia plantarum, und der Text in den Ausgaben, zum Theilsogar in meinen Handschriften mehr wie gewöhnlich verdorben.Ich bemerke nur, dass Salzwasser durch Destillation süss wird,ein Gewinn arabischer Chemie.