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Vierter Band.
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Buch XII. Kap. 1. §. 6.

hörig entlässt; 2) Ausgleichung desselben, darunter verstehtAlbert das Zutagebringen der untern fruchtbareren Schichten;3) Vermischung, und 4) Verkleinerung desselben.

Darauf werden (cap. 5 sqq.) die verschiedenen Arten des Lan-des durchgegangen, Ackerland, Weideland, Neuland, Bergland,Thailand u. s. w.

3. Kürzer in einem einzigen Kapitel (cap. 9), wird das Ge-schäft des Säe ns besprochen, und weil Albert nun einmal derMeinung war, die Keimkraft würde den Pflanzen durch die Ge-stirne eingeflösst, vornehmlich durch die Sonne, aber in geringe-rem Maasse auch durch den Mond und die Gestirne, so mischtsich hier unwillkürlich etwas Astrologie ein.

4. Eben so kurz (cap. 10) wird das Pfropfen und diePhysiologie der verschiedenen Arten desselben abgethan.

Als Anhang spricht Albert noch (cap. 11) von Baumpflan-zungen und (cap. 12) Wiesen, und zum Schluss von den Ver-änderungen, welche die Pflanze durch die Cultur erleidet.

Den zweiten Tractat, die Culturlehre der besondern Pflanzen,übergehe ich. In ihm wiederholt sich nicht nur vieles aus demersten, sondern das Neue ist meist von Palladius entlehnt, wäh-rend der erste Tractat grossentheils Alberts Eigenthum enthält.

Des ganzen Werkes Reichthum an Gedanken und Beobach-tungen erkennen zu lassen, wird das Mitgetheilte hinreichen; bei-des zu erschöpfen, jedes Bemerkenswerthe darin in sein vollesLicht zu setzen, freilich nicht. Alberts ganzes Verdienst als Bo-taniker wird erst erkannt werden, wenn sich endlich einmal einecorrecte Ausgabe seines Werks in jedermanns Händen befindet.Ich sage: sein Verdienst als Botaniker, und ich lege einen be-sondern Nachdruck auf dies Wort. Wir fanden, dass er in seinemletzten Buch ökonomische, im zweiten Tractat des vorletzten me-dicinische Botanik vorträgt; allein beides thut er nicht zur Beleh-rung der Landwirthe und Aerzte, sondern im Gecentheil er siebtnur eine Auswahl dessen, was Landwirthe und Aerzte gelehrt hatten,