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Buch XII. Kap. 1. §. 7.
um auch von der Seite die Natur der Pflanze an sich auf-zuklären, und lässt sich darin einzig und allein mit Theophra-stos, vergleichen. Alle Schriftsteller, die von den Pflanzen han-delten, von Theophrastos bis auf Albert, sie selbst ausgenommen,sind im Grunde gar keine Botaniker, und dienen uns in der Ge-schichte der Botanik nur als Verbindungsglieder zur Ausfüllungder ungeheuren Lücke zwischen jenen. Sie allein in dem ganzenZeitraum machten das Pflanzenreich seiner selbst wegen zum Ge-genstände ihrer Forschung, nur sie schrieben wahrhaft wissen-schaftliche Botanik. Der erste, der nach Albert ein Werk der Artzu liefern wenigstens versuchte, ohne sich jedoch nur von fern ihmgleichstellen zu können, war beinahe drei hundert Jahr späterRuellius; der erste, dem der Versuch ihm gleich zu kommengelang, der noch fünfzig Jahr jüngere Cesalpini.
§• 7 .
Ueher einige Schriften, die mit Unrecht AlbertsNamen führen.
Kaum geringer als die Zahl der ächten ist die der unächten
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Schriften Alberts, die ihm theils irrthümlich beigelegt, theilsbetriiglicher Weise untergeschoben wurden. Sie alle durchzugehen,ist nicht meines Amts. Viele sind theologischen Inhalts, andre be-treffen die disparatesten Gegenstände, Mathematik, Rethorik, Gram-matik, Medicin , Wahrsagerei, Zauberei, Schifffahrt, Wollenwebereiu. s. w r . Nur drei derselben bedürfen einer nähern Beleuchtung,weil sie bekannter als Alberts ächte naturwissenschaftliche Werke,und von Vielen bis auf unsre Zeit für acht gehalten, die verkehr-testen Urtheile über ihn hervorgerufen haben. Es sind folgende:Albertus Magnus de secretis mulierum;
Liber aggregationis, seu über secretorum Alberti Magni devirtutibus herbarum, de virtutibus lapidum, et de virtutibusanimalium quorundam;
Albertus Magnus de mirabilibus mundi.
Choulant, der das Bibliographische dieser Schriften sorg-