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Buch Xir. Ivap. 1. §.7.
begreiflich, wie der Gedanke, Albert der Grosse wäre der Ver-fasser, jemals hat Platz greifen, wie er sich gar bis auf unsre Zeit,hat fortpflanzen können.
Unbemerkt lassen will ich auch nicht, das Petrus de Prussiadie beiden Schriften Liber aggregationis und de Mirabililms mundi,wiewohl sie älter sein müssen als er, noch gar nicht kennt; dassHandschriften derselben selten sind, dass Kchard in Paris nichteine einzige fand, ich in den meisten der mir zu Gebote stehendenManuscripten-Cataloge eben so wenig, dass aber in England zweiHandschriften ungewissen Alters vorhanden sind, deren eine aufdem Titel nur den Namen Albert, nicht Magnus, die andre garden Namen Fr a t er A1 b er t ns de Saxonia führt (nach Eehard).Dieser, bekannt durch seine Commentare über einige aristotelischeMerke, lebte nach Eehard und Quetif (I, pag. 735) zu Anfangdes vierzehnten Jahrhunderts als Magister der Philosophie zu Paris .Doch ihn auf Auctoritiit einer einzigen Handschrift für den wahren
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Verfasser zu erklären, zumal da der Verfasser vermuthlieh keinDeutscher war, finde ich bedenklich. Viel wahrscheinlicher ist mirhier ein absichtlicher Missbrauch des Namens Alberts des Grossendurch einen namenlosen Betrüger; und jedenfalls verdankt dasBuch diesem Namen einen grossen Theil seiner ausserordentlichenVerbreitung. Citirt finde ich es zuerst im anonymen sogenanntenlateinischen Ilerbarius oder Aggrcgator practicus de simplieibus,auf den ich im nächsten Buche zurückkommen werde. Aber auchdessen Zeit kennen wir nicht.
Von den Mirabilibus mundi noch viel Zusagen, scheintmir überflüssig. Ueberall der unzertrennliche Begleiter des Liberaggregationis, ganz gleichen Kalibers, nur wo möglich noch frecher,zu einem Product unsres Alberts nur durch die Ueberschrift "e-
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stempelt, theilt es nothwendig das Schicksal seines Milchbruders.
Gleichwohl sind es die besprochenen drei unächten Schriften,nach denen ganz allein sowohl Haller 1 ) wie auch Sprengel 2 )
1 ) Haller bihliotheca botanica 7 , paff. 222 .
'*) Sprengel, Geschichte der JJotauik 7 , Seite 234 f.
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