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Buch XIII. Kap. 2. §. 14.
Blätter sind einerseits grün, andrerseits weiss. Er trägt Stachel-früchte (ricci) gleich denen der Kastanie (Biirck übersetzt ungenauWalnuss), es ist aber nichts darin. Sein Holz ist hart festund gelb wie Buxbaum (nach Marsden Platanus orientalis,wozu jedoch die Beschreibung des Holzes nicht passt). — Cap. 22.Bei Sapurgan die besten Melonen der Welt (das ist eine Stadtam Gihon in Khorasan, scheint aber nach Biirck mit Schaghan,dem alten Antiocheia, verwechselt zu sein, von wo nach Ibn Haukal getrocknete Melonensclinitte sehr weit versandt werden. — Cap. 23.Die Hügel am Thaican (in Tokharistan am obern Oxus ) erzeugenMandeln und Pi3tacien, womit ein grosser Handel getriebenwird. — Cap. 25. In Balaxiam (Badakhschan, einem Theil vonTokharistan am obern Oxus ) wächst die Gerste ohne Schale(l’orzo senza scorza, also Ilordeum vulgare ß. nudum; Bürckübersetzt: ohne Grannen, was freilich eine Folge des Mangelsder Schale ist). Oliven haben sie nicht, aber sie jwessen Oel ausNüssen und aus Sesam (susamo), welches dem Leinsamen ähn-lich, jedoch weiss ist, und dessen Oel schmackhafter ist als jedesandere. — Cap. 29. Die Bewohner der Provinz Cascar mit dergleichnamigen Hauptstadt (Kaschgar ) besitzen hübsche GärtenFruchtäcker und Weinberge. Baumwolle wächst daselbst ingrösster Menge, Lein und Hanf. — Cap. 32. Eben so bei derStadt Cotam (Khotan der Araber, llitsi der jetzigen Chinesen,südlich vom Lop- und Tarimfluss). — Cap. 38.') Succuir (jetztSo-tscheu) ist eine Stadt und Landschaft in der Provinz Tanguth,und auf allen ihren Bergen findet sich die vorzüglichste Rhabar-ber in der grössten Menge, und die Kaufleute, die sie hier laden,verführen sie durch die ganze Welt. Es ist wahr, dass sie sichmit keinen andern Lastthieren als denen dieser Gegend in diese
1) Bei Marsden und Bürck Kapitel HO, indem sie vor demselben einKapitel aus dem lateinischen Text, was Ramusio ausgelassen, was man jedochfür acht zu halten Ursache hat, einschalten. Dadurch ändert sich in ihrenUebersetzungen natürlich die Zahl aller folgenden Kapitel dieses Buchs. Ichbehalte, ohne die Aechtheit jenes Kapitels zu bestreiten, Itamusio's Zäh-lung bei.