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Vierter Band.
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Buch XIII. Kap. 3. §. 19.

Mirtus cap. 17, ital . Mortine, soll warme gemässigte oder nachAlbert auch kalte Luft verlangen. Das beruht auf Alberts Ver-wechselung der Myrte mitLeduin palustre (vergl Seite 70).

B. Nicht fruchttragende Bäume.

Abi es cap. 31. Hier unterscheidet Petrus drei Arten: „AbiesPiella et Arexe (arese der augsb. und bas. Ausg.) quasieaedem arbores sunt,“ — er beschreibt sie aber nicht. Sicherist Arexe unsre Larix, was auch die ital . Uebers. bestätigt;Piella scheint aus Picella, dem Diminutiv von Picea entstandenzu sein, so dass Petrus auch Abies cxcelsa und Picea unterschied. Die bas. Ausg. lesen Abies et quae vulgo vocaturPiella et Arese, was vielleicht richtig sein kann; aber die ital .Uebers. übergeht das erste et, so dass Piella Synonym von Abies sein soll, was allen drei lateinischen Texten widerspricht.

Amedanus cap. 32, erläutert Petrus selbst durch Ainus.

Avornus cap. 34 (Anonus der augsb. und bas. Ausg.), ein klei-ner Baum der Alpen mit abführender Rinde. Ist CytisusLaburnum , wovon Caesalpinus pag. 113 sagt: Laburnumvulgo Avornello. Sonst bedeutet Avornio nach Pollini fl. Veron.auch Fraxinus Ornus.

Brillus cap. 37 ist nach Angabe des Vorkommens und der Be-nutzung Salix viminalis.

Fraxinagolus cap. 43 halte ich mit unserm Commentator fürCeltis australis, deren folia disticha wenigstens entfernt dengefiederten Blättern der Esche gleichen.

Ivus cap. 44 (Oplus der augsb. und bas. Ausg., il Nasso der ital.).„Ivus, id est Taxus, est arbor parva, quae in alpibus et monti-bus eis proximis invenitur, quae optima est pro balistis ligneiset arcubus faciendis.“ Das ist das ganze Kapitel. Das scheintvon Simon Januensis entlehnt, bei dem es heisst: „Taxum vocantRomae et circumstantibus locis arborem, cujus ligno fiunt arcuset balistae; quae Yvo vel quidem Yvum vulgo dicitur, bicolorex albo et citrino.“

Oplus cap. 4G. Acer camp est re; nach Pollini italiänischOppio, lombardisch Opio.