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Vierter Band.
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Buch XIII. Kap. 3. §. 19.

konnte, und halte die Pflanze mit dem Commentator für Cle-matis Viticella.

Fungi cao. 50. Kurze aber gute, dem Verfasser eigenthiimlicheBemerkungen, über essbare und giftige Pilze. Zu Ende desKapitels gute Beschreibung des Agaricus muscarius.

Gabusii cap. 52. (Gabusia der augsb. u. bas. Ausg., Gambugider ital.). Ist Brassica ol eracea var. capitata, nach Pollinijetzt Capuccio, zu Verona Capuzzo, zu Mailand Gambus.

Gralega (fehlt der ital. Uebers. zwischen cap. 53 und 54). IstGalega o ffi cinalis. „Caprago vulgo appellatur, alibi Gra-lega.“ Caesalp. pag. 249. Wird zur grünen Düngung em-pfohlen.

Gariofilata cap. 52, Ge um urbanum. „Similis est novellisf'oliis Rubi seu Flaponibus,“ ein Zusatz des Verf. zu desPlatearius Worten, in allen Texten gleichlautend. Dazu sagtder Commentator, Fiopponi sei zu Bologna der Name einer Erd-beere, die er als Fragaria collina bezeichnet. Doch viel-leicht wolle Petrus die Aehnlichkeit mit Kubus idaeus her-vorheben, dessen Frucht in Toscana und den Alpen Lamponigenannt werde.

Irincii et Salvinca eadem est herba rnultum spinosa etc. cap.60 (wo im Italiänischen nur der einheimische Name des Eryn-gium campestre, Calcatreppa, steht. In der augsb. und bas.Ausg heisst der zweite Name Salvida. Ich kenne ihn nicht,wenn er nicht etwa aus Saliunca entstellt ist, was hier nicht zupassen scheint. — Aber der erste Name steht wenig verändertin Irringus schon bei Simon Januensis, und Dodonäus versichertEryngium werde in den Officinen Iringum genannt.

Jarus cap. 59 (in den latein. Ausg steht 60 vor 59), ist ArumArisarum, eben so bei Platearius und Simon Januensis.

Lingua avis, cap. 64, ist Polygonum aviculare. Hier hatdie löv. Ausg. unrichtig Lingua canis. Das ganze Kapitelnach Platearius.

Lactuca, cap. 66. In diesem Kapitel ist grosse Verwirrung.Anfangs lehrt Petrus den Anbau der Lactuca sativa und fügt