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Vierter Band.
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Buch XIII. Kap. 4. §. 22.

gängerinnen oft ab, sondern zählt auch nur 702 Kapitel, obgleichsie aus keiner eigenthiimlichen Handschrift, sondern nur etwasnachlässig aus einer der frühem Ausgaben abgedruckt zu seinscheint.

Ganz anders beschaffen ist die vierte und letzte der mir vor-liegenden Auso-aben, Eigenthum der hiesigen königlichen Bibliothek(die drei vorgenannten sind mein eigen). Sie führt, eingerahmt ineine Holzschnitt-Arabeske, einen langen verkehrt pyramidal ge-druckten, zugleich als Vorrede dienenden Titel, von welchem ichnur die ersten Zeilen abzuschreiben mich begnüge:

Habes studiose lector Opus Pandectarum medicineMathei Silvatici Nuperrime impressum cum quottationibusOmnium authorum in locis propriis et Symone Januensi etc.Was der Titel ausser vielen Anpreisungen sonst noch Bemerkens-werthes enthält, wiederholt sich in folgender Schlussschrift:

Explicit Opus Pandectarum medicine Mathei SilvaticiSymonisque Januen. cum tabula et additionibus ac dosisolutivorum. Magistri Baptiste sardi ac insuper anotatio-nibus capitulorum et authorum nuper additis per Dominummagistrum Dominicum M a r t i n u m de s o s p i t e 111 o. Lug-duni nunc demum exactissime per inclitum probumque virumTheobaldum payen chalcographum excusum. Anno Domini1534. die 8. mensis Augusti

Daraus machte eine spätere von Trew genau beschriebene lyonerAusgabe von 1541, und nach ihr manche neuere Bibliographenjenen Matthäus Sylvaticus mit Anmerkungen des (weit altern)Simon Januensis, ßaptista Sardus und Martinus de Sospitello.In der That ist es ein Matthäus Sylvaticus in gewöhnlicher alpha-betischer Ordnung wie meine dritte Ausgabe, dem sämmtliehe Ar-tikel des Simon Januensis ohne Unterscheidung eingeschaltet sind.Und nicht bloss am Schluss befindet sich ein Nachfrag einigerdreissig von den beiden altern Verfassern übergangener Artikel,sondern sogar in ihrem eignen Text hat man sich mancherlei Ab-änderungen erlaubt. Die Zahl der Kapitel ohne den Nachtrag sollnach der letzten Nummer 717 betragen, doch läuft die Zählung