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Vierter Band.
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Buch XIII. Kap. 4. §. 22.

nicht überall correct fort. Sie müsste sich aber nach der Verbin-dung der beiden Schriftsteller weit hoher belaufen, wären nichtmanche Kapitel ganz unterdrückt. Die andern Zuthaten übergeheich; kurz es ist eine ganz neue Ueberarbeitung der beiden com-binirten altern Werke, vielleicht von praktischem Nutzen für ihreZeit, doch dafür des historischen Werthes für die ältere Zeit völligberaubt, und die Veranlassung, dass Neuere, die sich ihrer be-dienten, oft dem Matthäus zuschreiben, was dem Simon gebührt,und das Verdienst des letztem gänzlich verkennen.

Unter den mir unbekannten Ausgaben scheint mir die vonHain unter nr. 15,194 angeführte neapolitanische von 1474die meiste Aufmerksamkeit zu verdienen. Sie allein führt den sehrabweichenden Titel:

Liber Cibalis et M edicinalis pandectarum Ala11haei

Silvatici Medici de Salerno,und ging daher vielleicht aus einer besondern Handschrift hervor,wogegen den vier mir bekannten Ausgaben eine einzige von MatthäusMoretus benutzte Handschrift zum Grunde zu liegen scheint.Licht darüber giebt vielleicht schon die lange Dedication ihresHerausgebers, der sich nach Hain in der Schlussschrift AngelusCato Supinas nennen soll, von Renzi aber Angiolo Catonede Sepino genannt wird.

Auch will ich nicht unbemerkt lassen, dass die Verbindungdes Simon Januensis mit dem Matthäus Sylvaticus schon in derbei Hain unter nr. 152U2 angeführten venetianischen Ausgabe desGeorgius de Ferrariis de Monte 1 errat o von 1498 vor-konnnt, also desselben Gelehrten, der meine dritte Ausgabe be-sorgte. Dasselbe ist vorauszusetzen ^ on den beiden AusgabenTurin 1526 und Lyon 1524, welche nach Haller cum additamentisMartini de Sospitello erschienen, und ist gewiss von der schonerwähnten lyoner Ausgabe von 1541, auf deren langem Titel beiTrew sogar die grundfalschen Worte Vorkommen: „plurimis cele-berrim. auctorum, inprimisque Simonis NB. Genuensis ad-notationibus decenter illustratum.“ Diese Ausgaben sind dahersämmtlich bei historischen Untersuchungen zu vermeiden.